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	Kommentare für Wordcraft	</title>
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		<title>
		Kommentar zu Klima. Einwegpolitik führt in neue Abhängigkeiten von René Stary		</title>
		<link>https://www.wordcraft.at/punctum-saliens/klima-einwegpolitik-fuehrt-wieder-in-abhaengigkeiten/#comment-45</link>

		<dc:creator><![CDATA[René Stary]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2023 17:26:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Salve 
Das Problem.... solange wie uns Klimaaktivisten erklären, was wir dürfen und was wir Ihrer Ansicht nicht dürfen, solange mir Politiker erklären, meine Ölheizung (zu der es keine Alternative gibt) wäre &quot;böse&quot; und ich damit auch, und solange mir irgendwelche Klimakleber erklären weil ich einen SUV (den ich auch brauche) fahre, der nicht elektrisch ist, bin ich der gottgesandte Satan, und keiner von denen schaut nach China, USA oder in dritte Welt Staaten (holla, wo ist der Katalysator) - solange wird sich keine Lösung finden. 
Lösung bedeutet, alle müssen an einem Strang ziehen, und ned nur das MINI-Europa.... das MINI-EU-Europa wird diese Krise nicht lösen.... nicht mal im Ansatz!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Salve<br />
Das Problem&#8230;. solange wie uns Klimaaktivisten erklären, was wir dürfen und was wir Ihrer Ansicht nicht dürfen, solange mir Politiker erklären, meine Ölheizung (zu der es keine Alternative gibt) wäre &#8222;böse&#8220; und ich damit auch, und solange mir irgendwelche Klimakleber erklären weil ich einen SUV (den ich auch brauche) fahre, der nicht elektrisch ist, bin ich der gottgesandte Satan, und keiner von denen schaut nach China, USA oder in dritte Welt Staaten (holla, wo ist der Katalysator) &#8211; solange wird sich keine Lösung finden.<br />
Lösung bedeutet, alle müssen an einem Strang ziehen, und ned nur das MINI-Europa&#8230;. das MINI-EU-Europa wird diese Krise nicht lösen&#8230;. nicht mal im Ansatz!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Kommentar zu Klima. Einwegpolitik führt in neue Abhängigkeiten von Andreas Dax		</title>
		<link>https://www.wordcraft.at/punctum-saliens/klima-einwegpolitik-fuehrt-wieder-in-abhaengigkeiten/#comment-44</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Dax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2023 08:27:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Rückblick auf das vergangene Osterwochenende, vor allem den Karfreitag, scheint es so, als dass wir (damit meine ich die Menschheit) momentan keinen Ostersonntag mehr erkennen können. Wir scheinen gefangen in unseren Ängsten:  der Atomkrieg als das Ende der gesamten Menschheit, Covid als nur ein Vorgeschmack auf die wiederkommende Pest, die künstliche Intelligenz, die uns alle zunichte machen wird als nur ein Beispiel der ‘neuen’ Plagen Gottes, und natürlich: das Klima, das uns wie in der Hölle rösten wird!

Ach ja, und ich vergass zu erwähnen, natürlich sind Republiken und Demokratien am Ende, befeuert durch Hass von jedem gegen jeden, mit dem Ergebnis, dass offenbar viele Menschen ihren Glauben und Werte verloren haben. 

Das letzte halbe Jahrhundert - und das kann man zurecht behaupten - war wohl eines der besten das wir als Menschheit je hatten, auch mit dem Preis von Abhängigkeiten den wir dafür bezahlt haben. Warum? Frühere Krisen haben uns gelehrt, aufzuerstehen und mit neuen Technologien aber vor allem Kreativität die Welt wieder ein Stück besser zu machen. Karfreitag - Auferstehung? Die letzte Auferstehung ist ungefähr ein halbes Jahrhundert her. Der nächste Karfreitag hat soeben begonnen.

Ja wir haben viele Herausforderungen, Klima ist eine davon, bei weitem nicht die wichtigste. Ein Teil der momentanen ‘Finsternis’ ist aber sicherlich eine Folge des grossartigen Erfolges, den wir als Menschheit im vergangenen halben Jahrhundert erzielt haben. Es schreit förmlich nach einer Reinigung. Die meisten von uns können sich an die wirkliche Not des 2. Weltkrieges, und schon gar nicht an die vielen Nöte davor mehr erinnern, sodass nun offenbar die Notwendigkeit besteht, eine imaginäre Not zu konstruieren. Eine lange Periode von Wohlstand und Ruhe führt zu Angst vor etwas Schlimmen. Das ist zutiefst menschlich. Soziale Medien beflügeln uns dabei auch noch, diese Angst im Blitztempo zu verbreiten, und dienen gleichzeitig als Blitzableiter für den einzelnen. Noch dazu bei einer Generation, die von historischen Nöten wie während und nach dem 2. Weltkrieg so weit entfernt ist, um daraus entsprechende Schlüsse ableiten zu können. 

Parallel dazu gibt es natürlich ein paar kluge Köpfe, die sozusagen auf dem ‘sinkenden Schiff’ noch ein wenig Geschäft einbringen möchten: Occidental Petroleum hat kürzlich angekündigt, riesige CO2 Filteranlagen über die Welt zu errichten, um dann später das gut verstaute böse CO2 als Zertifikate an grosse Firmen zu verkaufen, die daraufhin weiter wie bisher agieren können. Eine kleine lustige Pointe auf unserem Weg durch die aktuellen ‘Krisen’….

Es geht leider nicht anders: wir brauchen u.a. die Angst um das Klima (sowie viele andere Ängste mehr), um zu unserer globalen Auferstehung zu gelangen. Insofern lernen wir intuitiv aus der Geschichte, weil das immer schon so funktioniert hat. Ich bin überzeugt, wir sind am besten Wege in eine florierende Zukunft mit sicherlich neuen Abhängigkeiten, auch wenn dies noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen wird. Aber die Leiden Jesu’ waren ja auch keine Kleinigkeit…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Rückblick auf das vergangene Osterwochenende, vor allem den Karfreitag, scheint es so, als dass wir (damit meine ich die Menschheit) momentan keinen Ostersonntag mehr erkennen können. Wir scheinen gefangen in unseren Ängsten:  der Atomkrieg als das Ende der gesamten Menschheit, Covid als nur ein Vorgeschmack auf die wiederkommende Pest, die künstliche Intelligenz, die uns alle zunichte machen wird als nur ein Beispiel der ‘neuen’ Plagen Gottes, und natürlich: das Klima, das uns wie in der Hölle rösten wird!</p>
<p>Ach ja, und ich vergass zu erwähnen, natürlich sind Republiken und Demokratien am Ende, befeuert durch Hass von jedem gegen jeden, mit dem Ergebnis, dass offenbar viele Menschen ihren Glauben und Werte verloren haben. </p>
<p>Das letzte halbe Jahrhundert &#8211; und das kann man zurecht behaupten &#8211; war wohl eines der besten das wir als Menschheit je hatten, auch mit dem Preis von Abhängigkeiten den wir dafür bezahlt haben. Warum? Frühere Krisen haben uns gelehrt, aufzuerstehen und mit neuen Technologien aber vor allem Kreativität die Welt wieder ein Stück besser zu machen. Karfreitag &#8211; Auferstehung? Die letzte Auferstehung ist ungefähr ein halbes Jahrhundert her. Der nächste Karfreitag hat soeben begonnen.</p>
<p>Ja wir haben viele Herausforderungen, Klima ist eine davon, bei weitem nicht die wichtigste. Ein Teil der momentanen ‘Finsternis’ ist aber sicherlich eine Folge des grossartigen Erfolges, den wir als Menschheit im vergangenen halben Jahrhundert erzielt haben. Es schreit förmlich nach einer Reinigung. Die meisten von uns können sich an die wirkliche Not des 2. Weltkrieges, und schon gar nicht an die vielen Nöte davor mehr erinnern, sodass nun offenbar die Notwendigkeit besteht, eine imaginäre Not zu konstruieren. Eine lange Periode von Wohlstand und Ruhe führt zu Angst vor etwas Schlimmen. Das ist zutiefst menschlich. Soziale Medien beflügeln uns dabei auch noch, diese Angst im Blitztempo zu verbreiten, und dienen gleichzeitig als Blitzableiter für den einzelnen. Noch dazu bei einer Generation, die von historischen Nöten wie während und nach dem 2. Weltkrieg so weit entfernt ist, um daraus entsprechende Schlüsse ableiten zu können. </p>
<p>Parallel dazu gibt es natürlich ein paar kluge Köpfe, die sozusagen auf dem ‘sinkenden Schiff’ noch ein wenig Geschäft einbringen möchten: Occidental Petroleum hat kürzlich angekündigt, riesige CO2 Filteranlagen über die Welt zu errichten, um dann später das gut verstaute böse CO2 als Zertifikate an grosse Firmen zu verkaufen, die daraufhin weiter wie bisher agieren können. Eine kleine lustige Pointe auf unserem Weg durch die aktuellen ‘Krisen’….</p>
<p>Es geht leider nicht anders: wir brauchen u.a. die Angst um das Klima (sowie viele andere Ängste mehr), um zu unserer globalen Auferstehung zu gelangen. Insofern lernen wir intuitiv aus der Geschichte, weil das immer schon so funktioniert hat. Ich bin überzeugt, wir sind am besten Wege in eine florierende Zukunft mit sicherlich neuen Abhängigkeiten, auch wenn dies noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen wird. Aber die Leiden Jesu’ waren ja auch keine Kleinigkeit…</p>
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			</item>
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		<title>
		Kommentar zu Erboste Bürger. Und weswegen? von Andreas Dax		</title>
		<link>https://www.wordcraft.at/punctum-saliens/erboste-buerger-und-weswegen/#comment-41</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Dax]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2022 14:11:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wordcraft.at/?p=2571#comment-41</guid>

					<description><![CDATA[Nach dem Lesens dieses Artikels, und vor allem der Überschrift, habe ich darüber nachgedacht, ob ich nun auch ein erboster Bürger bin? Ich denke schon, oder sagen wir: zumindest enttäuscht. 

Grundsätzlich stimme ich der Tatsache zu, dass wir (bzw. die Politik) es wirklich mit einer Reihe an Herausforderungen zu tun haben, die wiederum die Politik in der täglichen Arbeit tw. schwer behindern. Krisen ohne Ende: ja! Externe Herausforderungen: natürlich! Zu wenig Zeit: auf jeden Fall! Mangelnde Kompromissbereitschaft: absolut! Schwindende Loyalität zum Staat: das ist interessant, und vor allem brisant - ja ich denke das ist wohl eines der grössten Probleme, das all die anderen eigentlich in den Schatten stellt. Warum werde ich speziell in Punkt 2 erläutern. 

Warum bin ich nun enttäuscht (wohlgemerkt von der Politik)? Im Wesentlichen geht es mir hier um 2 Enttäuschungen:

Enttäuschung Nr. 1
Die momentane Regierung, und Nehammer als unser Kanzler persönlich (den ich jedoch sehr schätze als Politiker), zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er kein Ziel hat. Oder besser gesagt, er möge vielleicht ein Ziel haben, aber kommuniziert es nicht adäquat. Das resultiert darin, dass sich die Bürger schlicht und einfach nicht auskennen. Im letzten Jahr unter der Kanzlerschaft Nehammer’s ist in Wirklichkeit sehr viel passiert: Pandemiehilfen, Abfederung der Teuerung, Abschaffung der kalten Progression, und einiges mehr, also Dinge die eine Regierung zu früheren Zeiten nicht in der Form stemmen musste. Und Nehammer agiert in meinen Augen als guter Krisenmanager. Ruhig und bedacht! Aber: er schafft es nicht das - wie sein Vorgänger - so zu kommunizieren, dass die Menschen in diesem Land sich in Ruhe und Sicherheit wiegen dürfen und alle ein gemeinsames Ziel (das es gilt zu definieren!) vor Augen haben. Schade! Vielleicht hat er die Biografie von Sebastian Kurz noch nicht gelesen? 

Das bringt mich zum 2. Punkt, der eigentlich in seinem Kern verheerend ist.

Enttäuschung Nr 2
Krisen sind immer ein Nährboden für populistische Gruppierungen. Sie nutzen die Unsicherheit und die Ängste der Menschen dazu, um politisches Kapital zu schlagen. Je länger eine Krise anhält - und das zeigen historische Vergleiche - nimmt die Loyalität zur führenden Partei ab, und im Gegenzug steigt die Zustimmung zu (rechts)populistischen Parteien, die wie wir wissen mit der Angst spielen. Das sieht man deutlich auch hierzulande. Es sind vor allem Parteien, die die Grundpfeiler der Demokratie nicht anerkennen oder zumindest in Frage stellen. Anzeichen dazu gibt es zur Genüge: Hinterfragen des Demonstrationsrechtes (siehe Corona Pandemie), der Vorwurf angeblich ungerechtfertigter Meinungsmache durch Medien (siehe dauerhafter Konflikt ORF vs. FPÖ), das Aussprechen von Empfehlungen betr. schliessen von Grenzen oder Austritt aus EU, und die Liste lässt sich lange fortsetzen. All das kennen wir, das passiert fast täglich, wir hören es, nehmen es war, und gehen wieder zur Tagesordnung über. Nur eines vergessen wir: dass all dies klare Indikatoren sind für eine langsame und stetige Zersetzung der Demokratie. Hier gilt es Einhalt zu gebieten, und zwar besser heute als morgen. Ich bin mir sicher, den regierenden und doch momentan so unbeliebten Regierungsparteien ist das bewusst und sie wissen - theoretisch - von der Gefahr. Und daher meine Frage: Warum machen sie nichts dagegen? Setzen das Segel in den Gegenwind und holen mit adäquater Kommunikation, mit der Definition von langfristigen Zielen und der in Schach-Haltung von populistischen Denkweisen einen Rammbock den Widersachern entgegen? Das dies nicht geschieht, darüber bin ich dermaßen enttäuscht, dass es mir schwerfällt zu glauben, dass wir offenbar aus der Geschichte rein gar nichts gelernt habe wollen. Ich sage es nochmals: ich bin der Meinung die Demokratie steht auf dem Spiel, wenn auch erst am Anfang!

Warum überlässt unser Kanzler dieses Spielfeld so einfach diesen gefährlichen Strömungen? Hat jemand noch die Vranitzky Doktrin in Erinnerung? Es wäre an der Zeit diese wieder aufzuwärmen, mit aller Härte. Rechtspopulistischen Parteien gegenüber ist massiver Widerstand anzusagen, und zu einem gewissen Maß auch Ausgrenzung oder zumindest taktische Schwächung. Das kostet womöglich Wählerstimmen, schafft aber Abgrenzung und eine Basis für klare Ziele. 

Ich glaube persönlich, dass unser Kanzler Nehammer das Zeug dafür hat, eine solche wichtige und klare Abgrenzung zu schaffen, das Problem der Loyalität wieder in den Griff zu bekommen, und ein klares Ziel zu definieren. Ich hoffe er ist sich der Wichtigkeit des Problems bewusst und agiert rasch und bald, um hoffentlich in Zukunft zu verhindern, dass solche Blogs geschrieben werden müssen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Lesens dieses Artikels, und vor allem der Überschrift, habe ich darüber nachgedacht, ob ich nun auch ein erboster Bürger bin? Ich denke schon, oder sagen wir: zumindest enttäuscht. </p>
<p>Grundsätzlich stimme ich der Tatsache zu, dass wir (bzw. die Politik) es wirklich mit einer Reihe an Herausforderungen zu tun haben, die wiederum die Politik in der täglichen Arbeit tw. schwer behindern. Krisen ohne Ende: ja! Externe Herausforderungen: natürlich! Zu wenig Zeit: auf jeden Fall! Mangelnde Kompromissbereitschaft: absolut! Schwindende Loyalität zum Staat: das ist interessant, und vor allem brisant &#8211; ja ich denke das ist wohl eines der grössten Probleme, das all die anderen eigentlich in den Schatten stellt. Warum werde ich speziell in Punkt 2 erläutern. </p>
<p>Warum bin ich nun enttäuscht (wohlgemerkt von der Politik)? Im Wesentlichen geht es mir hier um 2 Enttäuschungen:</p>
<p>Enttäuschung Nr. 1<br />
Die momentane Regierung, und Nehammer als unser Kanzler persönlich (den ich jedoch sehr schätze als Politiker), zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er kein Ziel hat. Oder besser gesagt, er möge vielleicht ein Ziel haben, aber kommuniziert es nicht adäquat. Das resultiert darin, dass sich die Bürger schlicht und einfach nicht auskennen. Im letzten Jahr unter der Kanzlerschaft Nehammer’s ist in Wirklichkeit sehr viel passiert: Pandemiehilfen, Abfederung der Teuerung, Abschaffung der kalten Progression, und einiges mehr, also Dinge die eine Regierung zu früheren Zeiten nicht in der Form stemmen musste. Und Nehammer agiert in meinen Augen als guter Krisenmanager. Ruhig und bedacht! Aber: er schafft es nicht das &#8211; wie sein Vorgänger &#8211; so zu kommunizieren, dass die Menschen in diesem Land sich in Ruhe und Sicherheit wiegen dürfen und alle ein gemeinsames Ziel (das es gilt zu definieren!) vor Augen haben. Schade! Vielleicht hat er die Biografie von Sebastian Kurz noch nicht gelesen? </p>
<p>Das bringt mich zum 2. Punkt, der eigentlich in seinem Kern verheerend ist.</p>
<p>Enttäuschung Nr 2<br />
Krisen sind immer ein Nährboden für populistische Gruppierungen. Sie nutzen die Unsicherheit und die Ängste der Menschen dazu, um politisches Kapital zu schlagen. Je länger eine Krise anhält &#8211; und das zeigen historische Vergleiche &#8211; nimmt die Loyalität zur führenden Partei ab, und im Gegenzug steigt die Zustimmung zu (rechts)populistischen Parteien, die wie wir wissen mit der Angst spielen. Das sieht man deutlich auch hierzulande. Es sind vor allem Parteien, die die Grundpfeiler der Demokratie nicht anerkennen oder zumindest in Frage stellen. Anzeichen dazu gibt es zur Genüge: Hinterfragen des Demonstrationsrechtes (siehe Corona Pandemie), der Vorwurf angeblich ungerechtfertigter Meinungsmache durch Medien (siehe dauerhafter Konflikt ORF vs. FPÖ), das Aussprechen von Empfehlungen betr. schliessen von Grenzen oder Austritt aus EU, und die Liste lässt sich lange fortsetzen. All das kennen wir, das passiert fast täglich, wir hören es, nehmen es war, und gehen wieder zur Tagesordnung über. Nur eines vergessen wir: dass all dies klare Indikatoren sind für eine langsame und stetige Zersetzung der Demokratie. Hier gilt es Einhalt zu gebieten, und zwar besser heute als morgen. Ich bin mir sicher, den regierenden und doch momentan so unbeliebten Regierungsparteien ist das bewusst und sie wissen &#8211; theoretisch &#8211; von der Gefahr. Und daher meine Frage: Warum machen sie nichts dagegen? Setzen das Segel in den Gegenwind und holen mit adäquater Kommunikation, mit der Definition von langfristigen Zielen und der in Schach-Haltung von populistischen Denkweisen einen Rammbock den Widersachern entgegen? Das dies nicht geschieht, darüber bin ich dermaßen enttäuscht, dass es mir schwerfällt zu glauben, dass wir offenbar aus der Geschichte rein gar nichts gelernt habe wollen. Ich sage es nochmals: ich bin der Meinung die Demokratie steht auf dem Spiel, wenn auch erst am Anfang!</p>
<p>Warum überlässt unser Kanzler dieses Spielfeld so einfach diesen gefährlichen Strömungen? Hat jemand noch die Vranitzky Doktrin in Erinnerung? Es wäre an der Zeit diese wieder aufzuwärmen, mit aller Härte. Rechtspopulistischen Parteien gegenüber ist massiver Widerstand anzusagen, und zu einem gewissen Maß auch Ausgrenzung oder zumindest taktische Schwächung. Das kostet womöglich Wählerstimmen, schafft aber Abgrenzung und eine Basis für klare Ziele. </p>
<p>Ich glaube persönlich, dass unser Kanzler Nehammer das Zeug dafür hat, eine solche wichtige und klare Abgrenzung zu schaffen, das Problem der Loyalität wieder in den Griff zu bekommen, und ein klares Ziel zu definieren. Ich hoffe er ist sich der Wichtigkeit des Problems bewusst und agiert rasch und bald, um hoffentlich in Zukunft zu verhindern, dass solche Blogs geschrieben werden müssen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Erboste Bürger. Und weswegen? von René Stary		</title>
		<link>https://www.wordcraft.at/punctum-saliens/erboste-buerger-und-weswegen/#comment-40</link>

		<dc:creator><![CDATA[René Stary]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2022 00:39:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wordcraft.at/?p=2571#comment-40</guid>

					<description><![CDATA[Salve 
Es braucht &quot;mehr Ehrlichkeit&quot;, mehr Umsetzung und weniger PR Gags (Stichwort Pflegereform, die ist ein einziger PR Gag). Und ja, eine Regierung ist FÜR das Volk da und ned nur für die eigenen Wähler. 
Zu diversen Krisen; der &quot;Billa Hausverstand&quot; fehlt leider.... für 1 TW mit dem Privatjet ins Ausland fliegen kann ned gut ankommen ;-) 
Und solange man eine Politikerrotation hat, die auf den Hauptrotor eines Hubschraubers erinnert, wird es mit dem Vertrauen in die Politik ned besser....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Salve<br />
Es braucht &#8222;mehr Ehrlichkeit&#8220;, mehr Umsetzung und weniger PR Gags (Stichwort Pflegereform, die ist ein einziger PR Gag). Und ja, eine Regierung ist FÜR das Volk da und ned nur für die eigenen Wähler.<br />
Zu diversen Krisen; der &#8222;Billa Hausverstand&#8220; fehlt leider&#8230;. für 1 TW mit dem Privatjet ins Ausland fliegen kann ned gut ankommen 😉<br />
Und solange man eine Politikerrotation hat, die auf den Hauptrotor eines Hubschraubers erinnert, wird es mit dem Vertrauen in die Politik ned besser&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Nr. 68  &#8211;  Wohnen im Ersten mit der Ruhe von Rodaun von René Stary		</title>
		<link>https://www.wordcraft.at/handelsagenten-spotlight/nr-68-wohnen-im-ersten-mit-der-ruhe-von-rodaun/#comment-39</link>

		<dc:creator><![CDATA[René Stary]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2022 01:16:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wordcraft.at/?p=2476#comment-39</guid>

					<description><![CDATA[Salve 
Als Handelsagent fühlt man sich „gepflanzt“, und nein, ich meine damit nicht daß man als Handelsagent Bäume aufstellt. Wenn plötzlich alle Vertreter der Baumschulen, der Klimafreunde, inkl. Notwendige Stadtvertreter (aller Couleur) den ersten Bezirk in einen Garten verwandeln wollen. Die Frage ist nur, wenn der Garten vorhanden ist, wer beliefert die Leute, die dort wohnen? Und die Geschäfte? Ein Lieferbus? Nur wie soll das Geschäft an den Artikel kommen? Durch das Internet kommt sicher als Antwort…. Nun, nicht jeder Artikel steht im Internet und mancher ist auch erklärungsbedürftig, wofür es uns Handelsagenten gibt. 
Möchte die Stadt Wien und all die Klimafreunde wirklich, daß Geschäfte Ihre Waren nicht mehr anbieten? Vom Tourismus gar nicht zu reden?
Ist ein leerer 1. Bezirk wirklich wichtiger als ein Miteinander? Wer weiß, vielleicht pflanzen wir dann in 10 Jahren Geschäfte…. In der Hoffnung das sie wachsen??]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Salve<br />
Als Handelsagent fühlt man sich „gepflanzt“, und nein, ich meine damit nicht daß man als Handelsagent Bäume aufstellt. Wenn plötzlich alle Vertreter der Baumschulen, der Klimafreunde, inkl. Notwendige Stadtvertreter (aller Couleur) den ersten Bezirk in einen Garten verwandeln wollen. Die Frage ist nur, wenn der Garten vorhanden ist, wer beliefert die Leute, die dort wohnen? Und die Geschäfte? Ein Lieferbus? Nur wie soll das Geschäft an den Artikel kommen? Durch das Internet kommt sicher als Antwort…. Nun, nicht jeder Artikel steht im Internet und mancher ist auch erklärungsbedürftig, wofür es uns Handelsagenten gibt.<br />
Möchte die Stadt Wien und all die Klimafreunde wirklich, daß Geschäfte Ihre Waren nicht mehr anbieten? Vom Tourismus gar nicht zu reden?<br />
Ist ein leerer 1. Bezirk wirklich wichtiger als ein Miteinander? Wer weiß, vielleicht pflanzen wir dann in 10 Jahren Geschäfte…. In der Hoffnung das sie wachsen??</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Vorhersehbar oder nicht? Eine Gewissensfrage. von Walter Krammer		</title>
		<link>https://www.wordcraft.at/punctum-saliens/vorhersehbar-oder-nicht-das-ist-oft-die-frage/#comment-38</link>

		<dc:creator><![CDATA[Walter Krammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Oct 2022 12:10:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wordcraft.at/?p=2406#comment-38</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.wordcraft.at/punctum-saliens/vorhersehbar-oder-nicht-das-ist-oft-die-frage/#comment-37&quot;&gt;Andreas Dax&lt;/a&gt;.

Der vorliegende inspirierende Kommentar ist ein weiterer Beweis dafür, dass Themen wie z.B. die Vorhersehbarkeit zu einer fast nicht endenden Verzweigung der Gedanken führen. In einer fremden Wohnung könnte man nach einem kurzen „Sich-Umsehen“ meinen, das würde für eine Einschätzung reichen. Ja. Wäre da nicht die Neugier diese eine Türe noch zu öffnen. Und da haben wir es dann. Denn dieser Raum hat auch wieder 3 Türen ……..usw. usw

Auf einen Widerspruch möchte ich schon hinweisen. Einerseits empfiehlt der Autor der Suche nach Verantwortung für Misslungenes nicht zu viel Bedeutung zu geben, andererseits aber unterstreicht er die Notwendigkeit der Ursachenforschung und Aufklärung. 
Vor etwa 600 Jahren begannen die Europäer über den Tellerrand zu schauen. Es stellte sich heraus, dass der Blick nach vorn, in die Zukunft, und die Beschäftigung mit dem Unbekannten vielversprechender war als das ständige Befingern der Vergangenheit. (vergleiche dazu:  Ray Dalio, Weltordnung im Wandel, Finanz Buch Verlag 2022). Wir Heutigen sind auf den ersten Blick die Profiteure dieser Entwicklung. Allerdings ist sie janusköpfig, weil die Nachteile, die sie uns beschert hat, auch nicht von Pappe sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.wordcraft.at/punctum-saliens/vorhersehbar-oder-nicht-das-ist-oft-die-frage/#comment-37">Andreas Dax</a>.</p>
<p>Der vorliegende inspirierende Kommentar ist ein weiterer Beweis dafür, dass Themen wie z.B. die Vorhersehbarkeit zu einer fast nicht endenden Verzweigung der Gedanken führen. In einer fremden Wohnung könnte man nach einem kurzen „Sich-Umsehen“ meinen, das würde für eine Einschätzung reichen. Ja. Wäre da nicht die Neugier diese eine Türe noch zu öffnen. Und da haben wir es dann. Denn dieser Raum hat auch wieder 3 Türen ……..usw. usw</p>
<p>Auf einen Widerspruch möchte ich schon hinweisen. Einerseits empfiehlt der Autor der Suche nach Verantwortung für Misslungenes nicht zu viel Bedeutung zu geben, andererseits aber unterstreicht er die Notwendigkeit der Ursachenforschung und Aufklärung.<br />
Vor etwa 600 Jahren begannen die Europäer über den Tellerrand zu schauen. Es stellte sich heraus, dass der Blick nach vorn, in die Zukunft, und die Beschäftigung mit dem Unbekannten vielversprechender war als das ständige Befingern der Vergangenheit. (vergleiche dazu:  Ray Dalio, Weltordnung im Wandel, Finanz Buch Verlag 2022). Wir Heutigen sind auf den ersten Blick die Profiteure dieser Entwicklung. Allerdings ist sie janusköpfig, weil die Nachteile, die sie uns beschert hat, auch nicht von Pappe sind.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Vorhersehbar oder nicht? Eine Gewissensfrage. von Andreas Dax		</title>
		<link>https://www.wordcraft.at/punctum-saliens/vorhersehbar-oder-nicht-das-ist-oft-die-frage/#comment-37</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Dax]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Oct 2022 09:26:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wordcraft.at/?p=2406#comment-37</guid>

					<description><![CDATA[In diesem Blog wurden eine Fülle von spannenden Themen angesprochen, jedes einzelne wäre einen individuellen Blog Beitrag Wert….

Die einleitende Feststellung betr. offensichtlich besserer Bewältigung der aktuellen Weltwirtschaftskrise verglichen mit den 30er Jahren, wage ich zum momentanen Zeitpunkt noch nicht positiv zu kommentieren. Verglichen zur Abfolge von Einzelereignissen der damaligen Zeit (Grippepandemie 1919/20, Verknappung von Gütern, massive Teuerung, Hungersnot, Rechtspopulismus, 2. Weltkrieg) stehen wir hier heute gerade einmal in der Mitte der Zeitlinie, beim Ereignis ’Teuerung’. Ein Deja-Vu? Man kann nur hoffen, es ist keines. 

Natürlich ist all das schlimm für den Einzelnen (oder genauer gesagt: für manche Einzelne), und wie richtig angesprochen werden uns hier Studien wohl vorsätzlich als Wahrheit verkauft wenn es darum geht Unvorhersehbarkeit aufzuzeigen. Aber, um den Einzelnen geht es hier nicht. Weltwirtschaft ist nicht eine Sache des Einzelnen sondern die einer Gruppe oder grösseren Gemeinschaft. Es gilt hier auch nicht das Prinzipe “die Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied”, sondern genau umgekehrt: der Einzelne wird von den Gruppeninteressen ‘overruled’. 

Das führt unweigerlich zu Konflikten. Konflikte entstehen aber grundsätzlich nur aus der mangelnden bzw. bewussten Prioritätensetzung seitens der “Macht”, wer immer das auch ist (Politik, Medien, einzelne Oligarchen, die Liste lässt ich wahrscheinlich weit fortsetzen). Es werden Konflikte absichtlich geschürt und das Prinzip der Gruppendynamik par excellence ausgenutzt: Gut gegen Böse. Würde man sich auf eine gemeinsame Strategie fokussieren, die alle unterschiedlichen Gruppen einschließt und ‘mitnimmt’ wäre vieles einfacher. Das widerspricht aber dem Machtprinzip der Gruppendynamik. Das ist wie eine Katze die sich in den Schwanz beisst, und somit aussichtslos. Wir werden eben mit Konflikten und ‘Unvorhergesehenem’ leben müssen, und mussten das auch immer schon in der Geschichte. Vielleicht geht es uns gerade deshalb heute besser als damals? Und damals besser als davor?

Auch wenn Eltern hier mit Angst in die Zukunft ihrer Kinder blicken, weil aktuelle Krisen und daraus resultierende schwere Einbrüche nicht ins Konzept der Eltern passen, die ihren Kindern nur das beste mitgeben wollen: Das ist in meinen Augen unberechtigte Angst. An den Herausforderungen wächst man und bringt die Welt weiter. Unsere Kinder wissen ja nicht wie ihre Eltern gelebt haben, sehen sich selbst als den Zeitpunkt ’Ground zero’ und arbeiten sich auf der Basis vorwärts. Unsere Kinder werden es gefühlt immer besser haben als ihre Eltern, einfach weil sie evolutionsbedingt immer besser und optimierter mit Herausforderungen umgehen werden als ihre Eltern, und damit persönliche Erfolge erzielen werden. Unwegbarkeiten sind nur ein willkommener ‘Booster’ für Leistungssteigerungen und damit zu einem besseren Leben. 

Wenn es darum geht nun Verantwortung zu suchen für das Unvorhergesehene (Finanzkrise, Ukraine Krieg), das eigentlich vorhersehbar hätte sein müssen, dann denke ich sollte man dieser Suche nah Verantwortung nicht all zuviel Wichtigkeit zuschreiben. Es wird nämlich am Fortgang der Geschichte der Menschheit nicht viel ändern. Wir werden die gleichen Fehler, wenn man überhaupt von Fehlern sprechen kann, immer und immer wieder machen. Und wir werden auch immer darüber reden, dass “wir Schin wieder die selben Fahler machen wie in der Geschichte”.  Ich denke, wir brauchen diese Fehler wie einen Bissen Brot um unseren nächsten Generationen einen Boden für Kreativität zu ermöglichen und die Welt damit kontinuierlich zu verbessern. Wäre alles gut auf dieser Welt, und es gäbe keine Konflikte, die Erde würde zu einem grossen Couch-Potatoe verkommen. Das widerspricht dem genetischen Drang der Menschheit, immer neue Grenzen überschreiten zu wollen, zu wachsen und Dinge nachhaltig zu ändern. Im Fall einer immerwährenden Zufriedenheit (da kommt mir übrigens auch gleich der Neutralitätsgedanke auf…aber ein anderes Thema) wäre die Menschheit wohl wegen Fettleibigkeit bereits ausgerottet. Irgendwann geht jede Made im Speck grausam zugrunde. 

Aber zurück zu Konflikten, die wie im Blog angesprochen zu einer Vergiftung auch des (politischen, gesellschaftlichen) Klimas führt, basierend auf aggressivem Stil in der Politik, um daraus auch noch politisches Kapital zu schlagen: Das ist vor allem in der USA zu beobachten, das dortige 2-Parteien System schafft eine extreme schwarz/weiss Gruppendynamik. Da sind wir in Europa wesentlich weiter, durch starken Pluralismus und Mehrparteiensysteme. Das hilft, im Vergleich zu USA, Konflikte und Vergiftung abzufedern, ganz eliminieren wird man es nie können. Schon Shakespear lehrt uns in Romeo und Julia, das ein Konflikt zwischen der Loyalität gegenüber der eigenen Familie und der verbindenden Kraft der Liebe nur mit dem Tod gelöst werden kann, um diese Gegensätze zu vereinen.  Vielleicht ist es auch besser so?
Solange es Mensch gibt wird es Intrigen, Halbwahrheiten, persönliche Interessen, vermeintlich ‘Unvorhergesehenes’ und Konflikte geben. Aber good news: wir wissen damit umzugehen und gehen daraus am Ende nur gestärkt hervor. Zumal Kontrollmechanismen und Transparenz natürlich absolut wünschenswert wären, das hätte dann zumindest einen mildernden und reinigenden Effekt, ähnlichen jenem des Aspirins, welches man bei Erkältung nimmt. Das hilft vorübergehend, bis zur nächsten Erkältung. Die Ursachen allerdings auszurotten wäre der zielstrebigere Weg, nämlich alle Grippeviren dieser Welt zu vernichten. Dass das nicht funktioniert, wissen wir, daher belassen wir es beim Aspirin. 

Trotzdem stimme ich zu: hören wir nie auf mit Ursachenforschung für vergangene Probleme und Missstände. Aufarbeitung ist gut, und man kann hoffen, dass dadurch der Boden, den wir den nächsten Generationen übergeben ein wenig fruchtbarer sein wird. Und letztlich dient Ursachenforschung und Aufklärung natürlich auch potentiellen Konflikten ein stückweit entgegen, weil sie ein Grundprinzip der Demokratie darstellen, und damit die Menschen in diesen Demokratien ’in Schranken’ halten. Es ist ein kleiner Beitrag zum Frieden, zu Ruhe und Ordnung. Aber was die Welt wirklich besser macht, nicht jedoch vorhersehbarer (das sind 2 unterschiedliche Aspekte), sind die jungen Generationen. Lassen wir sie die Welt gestalten, lassen wir sie mit Konflikten umgehen lernen, und die Welt für ihre Nachfolger wieder ein Stück besser machen. Ein Vergleich zur Kindererziehung zeigt: wenn du nie gelernt hast mit deinen Geschwistern ordentlich zu streiten, wirst du die Herausforderungen der Welt nicht meistern. 

Wie war das nochmals mit der Made im Speck?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Blog wurden eine Fülle von spannenden Themen angesprochen, jedes einzelne wäre einen individuellen Blog Beitrag Wert….</p>
<p>Die einleitende Feststellung betr. offensichtlich besserer Bewältigung der aktuellen Weltwirtschaftskrise verglichen mit den 30er Jahren, wage ich zum momentanen Zeitpunkt noch nicht positiv zu kommentieren. Verglichen zur Abfolge von Einzelereignissen der damaligen Zeit (Grippepandemie 1919/20, Verknappung von Gütern, massive Teuerung, Hungersnot, Rechtspopulismus, 2. Weltkrieg) stehen wir hier heute gerade einmal in der Mitte der Zeitlinie, beim Ereignis ’Teuerung’. Ein Deja-Vu? Man kann nur hoffen, es ist keines. </p>
<p>Natürlich ist all das schlimm für den Einzelnen (oder genauer gesagt: für manche Einzelne), und wie richtig angesprochen werden uns hier Studien wohl vorsätzlich als Wahrheit verkauft wenn es darum geht Unvorhersehbarkeit aufzuzeigen. Aber, um den Einzelnen geht es hier nicht. Weltwirtschaft ist nicht eine Sache des Einzelnen sondern die einer Gruppe oder grösseren Gemeinschaft. Es gilt hier auch nicht das Prinzipe “die Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied”, sondern genau umgekehrt: der Einzelne wird von den Gruppeninteressen ‘overruled’. </p>
<p>Das führt unweigerlich zu Konflikten. Konflikte entstehen aber grundsätzlich nur aus der mangelnden bzw. bewussten Prioritätensetzung seitens der “Macht”, wer immer das auch ist (Politik, Medien, einzelne Oligarchen, die Liste lässt ich wahrscheinlich weit fortsetzen). Es werden Konflikte absichtlich geschürt und das Prinzip der Gruppendynamik par excellence ausgenutzt: Gut gegen Böse. Würde man sich auf eine gemeinsame Strategie fokussieren, die alle unterschiedlichen Gruppen einschließt und ‘mitnimmt’ wäre vieles einfacher. Das widerspricht aber dem Machtprinzip der Gruppendynamik. Das ist wie eine Katze die sich in den Schwanz beisst, und somit aussichtslos. Wir werden eben mit Konflikten und ‘Unvorhergesehenem’ leben müssen, und mussten das auch immer schon in der Geschichte. Vielleicht geht es uns gerade deshalb heute besser als damals? Und damals besser als davor?</p>
<p>Auch wenn Eltern hier mit Angst in die Zukunft ihrer Kinder blicken, weil aktuelle Krisen und daraus resultierende schwere Einbrüche nicht ins Konzept der Eltern passen, die ihren Kindern nur das beste mitgeben wollen: Das ist in meinen Augen unberechtigte Angst. An den Herausforderungen wächst man und bringt die Welt weiter. Unsere Kinder wissen ja nicht wie ihre Eltern gelebt haben, sehen sich selbst als den Zeitpunkt ’Ground zero’ und arbeiten sich auf der Basis vorwärts. Unsere Kinder werden es gefühlt immer besser haben als ihre Eltern, einfach weil sie evolutionsbedingt immer besser und optimierter mit Herausforderungen umgehen werden als ihre Eltern, und damit persönliche Erfolge erzielen werden. Unwegbarkeiten sind nur ein willkommener ‘Booster’ für Leistungssteigerungen und damit zu einem besseren Leben. </p>
<p>Wenn es darum geht nun Verantwortung zu suchen für das Unvorhergesehene (Finanzkrise, Ukraine Krieg), das eigentlich vorhersehbar hätte sein müssen, dann denke ich sollte man dieser Suche nah Verantwortung nicht all zuviel Wichtigkeit zuschreiben. Es wird nämlich am Fortgang der Geschichte der Menschheit nicht viel ändern. Wir werden die gleichen Fehler, wenn man überhaupt von Fehlern sprechen kann, immer und immer wieder machen. Und wir werden auch immer darüber reden, dass “wir Schin wieder die selben Fahler machen wie in der Geschichte”.  Ich denke, wir brauchen diese Fehler wie einen Bissen Brot um unseren nächsten Generationen einen Boden für Kreativität zu ermöglichen und die Welt damit kontinuierlich zu verbessern. Wäre alles gut auf dieser Welt, und es gäbe keine Konflikte, die Erde würde zu einem grossen Couch-Potatoe verkommen. Das widerspricht dem genetischen Drang der Menschheit, immer neue Grenzen überschreiten zu wollen, zu wachsen und Dinge nachhaltig zu ändern. Im Fall einer immerwährenden Zufriedenheit (da kommt mir übrigens auch gleich der Neutralitätsgedanke auf…aber ein anderes Thema) wäre die Menschheit wohl wegen Fettleibigkeit bereits ausgerottet. Irgendwann geht jede Made im Speck grausam zugrunde. </p>
<p>Aber zurück zu Konflikten, die wie im Blog angesprochen zu einer Vergiftung auch des (politischen, gesellschaftlichen) Klimas führt, basierend auf aggressivem Stil in der Politik, um daraus auch noch politisches Kapital zu schlagen: Das ist vor allem in der USA zu beobachten, das dortige 2-Parteien System schafft eine extreme schwarz/weiss Gruppendynamik. Da sind wir in Europa wesentlich weiter, durch starken Pluralismus und Mehrparteiensysteme. Das hilft, im Vergleich zu USA, Konflikte und Vergiftung abzufedern, ganz eliminieren wird man es nie können. Schon Shakespear lehrt uns in Romeo und Julia, das ein Konflikt zwischen der Loyalität gegenüber der eigenen Familie und der verbindenden Kraft der Liebe nur mit dem Tod gelöst werden kann, um diese Gegensätze zu vereinen.  Vielleicht ist es auch besser so?<br />
Solange es Mensch gibt wird es Intrigen, Halbwahrheiten, persönliche Interessen, vermeintlich ‘Unvorhergesehenes’ und Konflikte geben. Aber good news: wir wissen damit umzugehen und gehen daraus am Ende nur gestärkt hervor. Zumal Kontrollmechanismen und Transparenz natürlich absolut wünschenswert wären, das hätte dann zumindest einen mildernden und reinigenden Effekt, ähnlichen jenem des Aspirins, welches man bei Erkältung nimmt. Das hilft vorübergehend, bis zur nächsten Erkältung. Die Ursachen allerdings auszurotten wäre der zielstrebigere Weg, nämlich alle Grippeviren dieser Welt zu vernichten. Dass das nicht funktioniert, wissen wir, daher belassen wir es beim Aspirin. </p>
<p>Trotzdem stimme ich zu: hören wir nie auf mit Ursachenforschung für vergangene Probleme und Missstände. Aufarbeitung ist gut, und man kann hoffen, dass dadurch der Boden, den wir den nächsten Generationen übergeben ein wenig fruchtbarer sein wird. Und letztlich dient Ursachenforschung und Aufklärung natürlich auch potentiellen Konflikten ein stückweit entgegen, weil sie ein Grundprinzip der Demokratie darstellen, und damit die Menschen in diesen Demokratien ’in Schranken’ halten. Es ist ein kleiner Beitrag zum Frieden, zu Ruhe und Ordnung. Aber was die Welt wirklich besser macht, nicht jedoch vorhersehbarer (das sind 2 unterschiedliche Aspekte), sind die jungen Generationen. Lassen wir sie die Welt gestalten, lassen wir sie mit Konflikten umgehen lernen, und die Welt für ihre Nachfolger wieder ein Stück besser machen. Ein Vergleich zur Kindererziehung zeigt: wenn du nie gelernt hast mit deinen Geschwistern ordentlich zu streiten, wirst du die Herausforderungen der Welt nicht meistern. </p>
<p>Wie war das nochmals mit der Made im Speck?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Traumjob Berufspolitiker von Andreas Dax		</title>
		<link>https://www.wordcraft.at/punctum-saliens/traumjob-berufspolitiker/#comment-36</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Dax]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2022 11:26:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wordcraft.at/?p=2385#comment-36</guid>

					<description><![CDATA[Zunächst einmal die wichtigste Erkenntnis:
Sanna Marin ist ein Mensch. 

Damit hat sie ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu uns anderen Menschen: nämlich keines!

Weiters, Sanna Marin geht einer erwerbsmässigen Arbeit nach, einer Arbeit die sie liebt, die sie erfüllt, und die sie bis jetzt professionell, fehlerlos und tadellos ausgeführt hat. Ihre Berufsbezeichnung ist ‘Politikerin’. Ach ja, und sie ist eine der jüngsten nebenbei. 

Findige Geschäftsleute haben Diskotheken oder ‚Clubs‘ gebaut, um jenen Menschen die es wollen, die Lebenslust einzuhauchen die sie sich dabei erwarten. 

Andere Geschäftsleute haben Opernhäuser und Museen errichtet, um jenen Menschen die es wollen, ebenfalls Lebenslust zu geben. 

Nun frage ich mich:
Warum wird um exzessives Feiern eines Politikers (Menschen!) in einem Club soviel Wind gemacht, und warum nicht dann wenn ein anderer Politiker in einem Opernhaus gesehen wird?

Beide dieser Politiker verwenden ein wahrscheinlich gleiches Maß ihrer Freizeit für die jeweiligen Aktivitäten, aber steht es uns zu, zu bewerten welche der Aktivitäten eine gute oder schlechte ist? 

Sollten wir die jüngsten Videos nicht als Aufforderung sehen, das Leben so zu leben wie es eigentlich gedacht ist: nämlich Spass daran zu haben, es gibt nämlich nur ein einziges davon! Sanna Marin ist durch Ihre Authentizität damit eines mit Sicherheit gelungen: die durchaus berechtigten Sorgen der Menschen in aktuellen Zeiten zwar zu adressieren (durch ihre erfolgreiche politische Arbeit), gleichzeitig aber den Fokus auf das eigentliche Leben nicht zu vergessen, jener der eigentlich unser Dasein bestimmt, gerade in Zeiten wie diesen. Sanna Marin ist es jetzt, die uns neue Lebenslust zurückgibt, und das tut gut. Dass das mancher politische Mitbewerb nicht so sieht ist klar, zeugt aber nur von deren eigener Inkompetenz die Menschen zu erreichen. 

Sanna Marin, long way, party hard!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst einmal die wichtigste Erkenntnis:<br />
Sanna Marin ist ein Mensch. </p>
<p>Damit hat sie ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu uns anderen Menschen: nämlich keines!</p>
<p>Weiters, Sanna Marin geht einer erwerbsmässigen Arbeit nach, einer Arbeit die sie liebt, die sie erfüllt, und die sie bis jetzt professionell, fehlerlos und tadellos ausgeführt hat. Ihre Berufsbezeichnung ist ‘Politikerin’. Ach ja, und sie ist eine der jüngsten nebenbei. </p>
<p>Findige Geschäftsleute haben Diskotheken oder ‚Clubs‘ gebaut, um jenen Menschen die es wollen, die Lebenslust einzuhauchen die sie sich dabei erwarten. </p>
<p>Andere Geschäftsleute haben Opernhäuser und Museen errichtet, um jenen Menschen die es wollen, ebenfalls Lebenslust zu geben. </p>
<p>Nun frage ich mich:<br />
Warum wird um exzessives Feiern eines Politikers (Menschen!) in einem Club soviel Wind gemacht, und warum nicht dann wenn ein anderer Politiker in einem Opernhaus gesehen wird?</p>
<p>Beide dieser Politiker verwenden ein wahrscheinlich gleiches Maß ihrer Freizeit für die jeweiligen Aktivitäten, aber steht es uns zu, zu bewerten welche der Aktivitäten eine gute oder schlechte ist? </p>
<p>Sollten wir die jüngsten Videos nicht als Aufforderung sehen, das Leben so zu leben wie es eigentlich gedacht ist: nämlich Spass daran zu haben, es gibt nämlich nur ein einziges davon! Sanna Marin ist durch Ihre Authentizität damit eines mit Sicherheit gelungen: die durchaus berechtigten Sorgen der Menschen in aktuellen Zeiten zwar zu adressieren (durch ihre erfolgreiche politische Arbeit), gleichzeitig aber den Fokus auf das eigentliche Leben nicht zu vergessen, jener der eigentlich unser Dasein bestimmt, gerade in Zeiten wie diesen. Sanna Marin ist es jetzt, die uns neue Lebenslust zurückgibt, und das tut gut. Dass das mancher politische Mitbewerb nicht so sieht ist klar, zeugt aber nur von deren eigener Inkompetenz die Menschen zu erreichen. </p>
<p>Sanna Marin, long way, party hard!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Traumjob Berufspolitiker von Gabi Hack		</title>
		<link>https://www.wordcraft.at/punctum-saliens/traumjob-berufspolitiker/#comment-35</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gabi Hack]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2022 09:45:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wordcraft.at/?p=2385#comment-35</guid>

					<description><![CDATA[Ja die Frage stellt sich:
Dürfen Politiker menscheln?
Ja sie dürfen. Ob eine Party dazu beiträgt? Kommt darauf an, was sich jeder Einzelne unter Feiern vorstellt.
Als Politiker muss ich damit rechnen, daß ein Bild/Video mich etwas verzerrter zeigt, als es in der Realität war.
Nun, Politiker werden fürstlich belohnt und meiner Meinung nach, muss man sich in dem kurzen Zeitraum so benehmen, dass ein Bild/Video nichts in Frage stellt, was mich ins Wanken bringen könnte.
Anderenfalls bin ich nicht für diesen Job geeignet und verdiene nicht diese monatlich hohe Entlohnung.
Für das Sprungbrett nachfolgend in einen gut dotierten Job muss man halt ein wenig Opfer bringen.
Opfer bringen muss der Steuerzahler fast täglich.
Für mich: Null Toleranz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja die Frage stellt sich:<br />
Dürfen Politiker menscheln?<br />
Ja sie dürfen. Ob eine Party dazu beiträgt? Kommt darauf an, was sich jeder Einzelne unter Feiern vorstellt.<br />
Als Politiker muss ich damit rechnen, daß ein Bild/Video mich etwas verzerrter zeigt, als es in der Realität war.<br />
Nun, Politiker werden fürstlich belohnt und meiner Meinung nach, muss man sich in dem kurzen Zeitraum so benehmen, dass ein Bild/Video nichts in Frage stellt, was mich ins Wanken bringen könnte.<br />
Anderenfalls bin ich nicht für diesen Job geeignet und verdiene nicht diese monatlich hohe Entlohnung.<br />
Für das Sprungbrett nachfolgend in einen gut dotierten Job muss man halt ein wenig Opfer bringen.<br />
Opfer bringen muss der Steuerzahler fast täglich.<br />
Für mich: Null Toleranz</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu „Übergewinnler“ zur Kasse? von Thomas Schaden		</title>
		<link>https://www.wordcraft.at/punctum-saliens/uebergewinnler-zur-kasse/#comment-34</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schaden]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2022 17:30:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wordcraft.at/?p=2374#comment-34</guid>

					<description><![CDATA[Wenn ich als Paradebeispiel den Vebund hernehme, dessen Wasserkraftwerke alle schon jahrelang abgeschrieben sind und mit Null in den Büchern stehen, wo das Wasser nach wie vor gratis durch die Turbinen fließt, die also nichts aber auch gar nichts dafür können, dass sie jetzt nach dem Merit Order Prinzip die Kilowattstunde verkaufen, da kann ich mir eine Nichtabschöpfung der Übergewinne, gar nicht vorstellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich als Paradebeispiel den Vebund hernehme, dessen Wasserkraftwerke alle schon jahrelang abgeschrieben sind und mit Null in den Büchern stehen, wo das Wasser nach wie vor gratis durch die Turbinen fließt, die also nichts aber auch gar nichts dafür können, dass sie jetzt nach dem Merit Order Prinzip die Kilowattstunde verkaufen, da kann ich mir eine Nichtabschöpfung der Übergewinne, gar nicht vorstellen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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