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	Kommentare zu: Ach, du süße Abhängigkeit	</title>
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		<title>
		Von: Andreas Dax		</title>
		<link>https://www.wordcraft.at/punctum-saliens/ach-du-suesse-abhaengigkeit/#comment-10</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Dax]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2022 13:08:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Klare Beschreibung des Problems und gute Analyse, und das fatale dabei: eigentlich hätte man es wissen müssen, Gefahrenzeichen gab es in den letzten beiden Jahrzehnten zur Genüge!

Heute erst lese ich in der Zeitung, daß - obwohl Gaslieferungen ausbleiben - momentan kein Grund zur Besorgnis besteht. Die Betonung liegt hier wohl auf &quot;momentan&quot;.
Gleich zwei Sätze später lese ich weiter, daß der aktuelle Füllstand unserer Gasspeicher bereits den Verbrauch eines viertel Jahres abdeckt. Ein viertel Jahr scheint für unsere Politik wohl gleichsam einer Ewigkeit zu sein, zumindest schliesse ich dies aus dem derzeitigen (öffentlich kommunizierten) Handeln. 

Dazu fällt mir lediglich ein altbekannter Notruf der Apollo 13 Mission ein: &quot;Houston wir haben ein Problem!&quot;

Wäre es nicht endlich an der Zeit, statt kontinuierlicher Schönrederei die Dinge öffentlich beim Namen zu nennen? Die Bevölkerung wird es nicht nur verstehen und verkraften, sondern ob der Tatsache, daß sich Menschen einfach klare Tatsachen herbeisehnen, dies auch wertschätzen und Entscheidungen besser mittragen und unterstützen. 

Bei uns heißt es nämlich schon lange: &quot;Österreich wir haben ein Problem!&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klare Beschreibung des Problems und gute Analyse, und das fatale dabei: eigentlich hätte man es wissen müssen, Gefahrenzeichen gab es in den letzten beiden Jahrzehnten zur Genüge!</p>
<p>Heute erst lese ich in der Zeitung, daß &#8211; obwohl Gaslieferungen ausbleiben &#8211; momentan kein Grund zur Besorgnis besteht. Die Betonung liegt hier wohl auf &#8222;momentan&#8220;.<br />
Gleich zwei Sätze später lese ich weiter, daß der aktuelle Füllstand unserer Gasspeicher bereits den Verbrauch eines viertel Jahres abdeckt. Ein viertel Jahr scheint für unsere Politik wohl gleichsam einer Ewigkeit zu sein, zumindest schliesse ich dies aus dem derzeitigen (öffentlich kommunizierten) Handeln. </p>
<p>Dazu fällt mir lediglich ein altbekannter Notruf der Apollo 13 Mission ein: &#8222;Houston wir haben ein Problem!&#8220;</p>
<p>Wäre es nicht endlich an der Zeit, statt kontinuierlicher Schönrederei die Dinge öffentlich beim Namen zu nennen? Die Bevölkerung wird es nicht nur verstehen und verkraften, sondern ob der Tatsache, daß sich Menschen einfach klare Tatsachen herbeisehnen, dies auch wertschätzen und Entscheidungen besser mittragen und unterstützen. </p>
<p>Bei uns heißt es nämlich schon lange: &#8222;Österreich wir haben ein Problem!&#8220;</p>
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		<title>
		Von: Pilch		</title>
		<link>https://www.wordcraft.at/punctum-saliens/ach-du-suesse-abhaengigkeit/#comment-6</link>

		<dc:creator><![CDATA[Pilch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2022 06:29:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Inhaltlich ist wohl jeder Satz richtig. Aber selbst wenn Politiker im Jahre 1990 die Zeitungen des Jahres 2022 im Abonnement beziehen hätten können. Hätten sie anders gehandelt? Leider noch schlimmer: Hätten sie anders handeln können?
Mir sind weder Bodenschätze noch Dienstleistungen bekannt, die Russland oder China in eine Abhängigkeit von Europa bringen und unsere Ideen erzeugen keine Abhängigkeiten, sondern sind nur willkommene Gaben um die dortigen Volkswirtschaften zu unterstützen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inhaltlich ist wohl jeder Satz richtig. Aber selbst wenn Politiker im Jahre 1990 die Zeitungen des Jahres 2022 im Abonnement beziehen hätten können. Hätten sie anders gehandelt? Leider noch schlimmer: Hätten sie anders handeln können?<br />
Mir sind weder Bodenschätze noch Dienstleistungen bekannt, die Russland oder China in eine Abhängigkeit von Europa bringen und unsere Ideen erzeugen keine Abhängigkeiten, sondern sind nur willkommene Gaben um die dortigen Volkswirtschaften zu unterstützen.</p>
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