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	Kommentare zu: Durchblick wäre gut! Aber Durchsichtigkeit immer und überall?	</title>
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		<title>
		Von: Walter Krammer		</title>
		<link>https://www.wordcraft.at/punctum-saliens/durchblick-durchsichtigkeit/#comment-15</link>

		<dc:creator><![CDATA[Walter Krammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 09:40:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie die jüngste innenpolitische Vergangenheit zeigt, unterscheidet sich die Auffassung nicht unwesentlich darüber, was großzügiger Transparenz unterliegen soll und was nicht. Wie so oft hängt es vom Standpunkt ab.
Das Recht muss immer gelten. Es gibt jedoch viele Beispiele im Laufe der allgemeinen und der individuellen Vergangenheit, die mit weniger Buchstabentreue zu einem besseren Ergebnis für alle Beteiligten geführt hätte. Auch diese Beurteilung ist eine Frage des Standpunkts.
Die Intention des Beitrags war die vernünftige Handhabung dieser Materie.

Gestern (21.6.22) hat das deutsche Bundeskanzleramt (in seiner Not hinsichtlich eines Nachweises  der eigenen Handlungsfähigkeit) eine penible Auflistung der in die Ukraine gesandten Waffen veröffentlicht. Schlau ist wohl anders. Aber unausweichlich, wenn jeder Staatsbürger immer auch das kleinste Detail wissen muss.
Schluss: Weniger Transparenz erfordert mehr begründetes Vertrauen – und umgekehrt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die jüngste innenpolitische Vergangenheit zeigt, unterscheidet sich die Auffassung nicht unwesentlich darüber, was großzügiger Transparenz unterliegen soll und was nicht. Wie so oft hängt es vom Standpunkt ab.<br />
Das Recht muss immer gelten. Es gibt jedoch viele Beispiele im Laufe der allgemeinen und der individuellen Vergangenheit, die mit weniger Buchstabentreue zu einem besseren Ergebnis für alle Beteiligten geführt hätte. Auch diese Beurteilung ist eine Frage des Standpunkts.<br />
Die Intention des Beitrags war die vernünftige Handhabung dieser Materie.</p>
<p>Gestern (21.6.22) hat das deutsche Bundeskanzleramt (in seiner Not hinsichtlich eines Nachweises  der eigenen Handlungsfähigkeit) eine penible Auflistung der in die Ukraine gesandten Waffen veröffentlicht. Schlau ist wohl anders. Aber unausweichlich, wenn jeder Staatsbürger immer auch das kleinste Detail wissen muss.<br />
Schluss: Weniger Transparenz erfordert mehr begründetes Vertrauen – und umgekehrt.</p>
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		<title>
		Von: Andreas Dax		</title>
		<link>https://www.wordcraft.at/punctum-saliens/durchblick-durchsichtigkeit/#comment-14</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas Dax]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 08:18:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der Privatwirtschaft, und hier vor allem in der Führungsebene, wird in zahlreichen Trainings und Workshops die Notwendigkeit von Transparenz und offener Kommunikation vermittelt, aus einem einzigen Grund: Die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen gegenüber den Mitarbeitern zu vermitteln und dadurch ein Verständnis für eine gemeinsame Vision und ein kollektives Ziel zu erreichen. Ganz nebenbei steigert dies auch die Motivation der Mitarbeiter, wenn diese wissen wofür sie arbeiten, und warum Dinge so sind wie sie eben sind. 

Selbstverständlich, wie im Beitrag angeführt, wäre es kontraproduktiv alle strategischen Absprachen einer breiten Menge preiszugeben, dafür gibt es ja ein Management, welches sich um sogenannte &#039;high level&#039; Strategien bemüht, die tw. politisch kritisch sein können, daher im kleinen Kreis gehalten werden müssen. Genauso wie auch das Management nicht Interesse dafür haben sollte, wie jede einzelne Angestellte ihre tägliche Arbeit verrichtet und welcher Methoden sie sich dabei sich bedient (Stichwort &quot;Micromanagement&quot;).

Was ich aber fordere ist eine Transparenz im Sinne einer bürgertauglichen und vor allem regelmässigen Kommunikation um das Volk auf dem politischen Weg &quot;mitzunehmen&quot; und eine gemeinsame Vision zu definieren, die es Wert ist, der Politik Vertrauen bei der Umsetzung zu schenken. 

Leider vermisse ich genau das, ich empfehle daher unseren Entscheidungsträgern das Training &quot;Strategische Führung von Mitarbeitern&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Privatwirtschaft, und hier vor allem in der Führungsebene, wird in zahlreichen Trainings und Workshops die Notwendigkeit von Transparenz und offener Kommunikation vermittelt, aus einem einzigen Grund: Die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen gegenüber den Mitarbeitern zu vermitteln und dadurch ein Verständnis für eine gemeinsame Vision und ein kollektives Ziel zu erreichen. Ganz nebenbei steigert dies auch die Motivation der Mitarbeiter, wenn diese wissen wofür sie arbeiten, und warum Dinge so sind wie sie eben sind. </p>
<p>Selbstverständlich, wie im Beitrag angeführt, wäre es kontraproduktiv alle strategischen Absprachen einer breiten Menge preiszugeben, dafür gibt es ja ein Management, welches sich um sogenannte &#8218;high level&#8216; Strategien bemüht, die tw. politisch kritisch sein können, daher im kleinen Kreis gehalten werden müssen. Genauso wie auch das Management nicht Interesse dafür haben sollte, wie jede einzelne Angestellte ihre tägliche Arbeit verrichtet und welcher Methoden sie sich dabei sich bedient (Stichwort &#8222;Micromanagement&#8220;).</p>
<p>Was ich aber fordere ist eine Transparenz im Sinne einer bürgertauglichen und vor allem regelmässigen Kommunikation um das Volk auf dem politischen Weg &#8222;mitzunehmen&#8220; und eine gemeinsame Vision zu definieren, die es Wert ist, der Politik Vertrauen bei der Umsetzung zu schenken. </p>
<p>Leider vermisse ich genau das, ich empfehle daher unseren Entscheidungsträgern das Training &#8222;Strategische Führung von Mitarbeitern&#8220;</p>
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