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	<title>Karriere Archive &#8226; Wordcraft</title>
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	<title>Karriere Archive &#8226; Wordcraft</title>
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		<title>Nr.  143  Ihr Mindset lenkt mit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Krammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2025 19:56:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Handelsagenten Spotlight]]></category>
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		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jänner 2025 Der Südtiroler Reinhold Messner war der erste Mensch, der alle auf unserem Planeten existierenden 8.000er ohne Hilfe von Sauerstoffflaschen oder fixierten Seilhilfen erklommen hat. Und zwar zwischen 1978 und 1986. Nach ihm gab es auch noch andere. Den geschätzten Leserinnen zur Freude erwähne ich nur Edurne Pasaban aus Spanien, sie hatte allerdings doch...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<table border="0" width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<table class="cred_loopitem_multiple row" width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td class="cred_is_frame wrapper text last cred_modal_top" valign="top">
<table border="0" width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td class="editable" style="text-align: left;" align="center" valign="top" data-name="Container styles">Jänner 2025</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a id="cra-21747184397" class="cred-index-anchor" name="cra-21747184397" data-title="" data-visible="true"></a></p>
<table border="0" width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td class="editable" align="center" valign="top" data-name="Container styles">
<table border="0" width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top"><strong>Der Südtiroler Reinhold Messner war der erste Mensch, der alle auf unserem Planeten existierenden 8.000er ohne Hilfe von Sauerstoffflaschen oder fixierten Seilhilfen erklommen hat. Und zwar zwischen 1978 und 1986.<br />
</strong>Nach ihm gab es auch noch andere. Den geschätzten Leserinnen zur Freude erwähne ich nur Edurne Pasaban aus Spanien, sie hatte allerdings doch die eine oder andere Flasche dabei.<br />
Tut ihrer Leistung aber keinen Abbruch.<br />
Worum geht es dabei?<strong> </strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Anhand solcher Beispiele stellt sich die Frage, wann und warum wir uns oftmals mit dem respektablen Erreichten zufriedengeben oder andererseits immer noch unverdrossen und mit unverminderter Anstrengung weitermachen, wie z.B. Messner. </strong><a id="cra-28807788696" class="cred-index-anchor" name="cra-28807788696" data-title="" data-visible="true"></a></p>
<table border="0" width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td class="editable" align="center" valign="top" data-name="Container styles">
<table border="0" width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td class="editable" align="center" valign="top" data-name="Container styles">
<table border="0" width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">Denken Sie z.B. an den Österreicher<span> </span><strong>Karl Wlaschek</strong>. Der Musiker begann nach dem Krieg mit einem kleinen Kosmetikgeschäft. 1953 gründete er den ersten Lebensmittel-Billa-Laden. Seine Firma brachte er schnell zur führenden Supermarktkette in Österreich. Das reichte ihm nicht. Er gründete oder übernahm weitere Handelsketten in verschiedenen Ländern, darunter Merkur und Bipa. Im Jahr 1996 verkaufte er alles und wechselte einfach erfolgreich ins Immobiliengeschäft.<br />
Internationale Beispiele gibt es ebenfalls genug, hier nur zwei davon:<strong>Thomas Alva Edison (1847 – 1931)</strong><span> </span>der &#8211; auch mit beträchtlichen Anstrengungen &#8211;  im ersten wirklichen Forschungslabor der Geschichte in Menlo Park (USA) nach immer wieder enttäuschenden, aber dennoch beharrlichen Versuchen den Draht in der Glasbirne tatsächlich nachhaltig zum Glühen brachte.<strong>Madame Curie (1847 – 1934),</strong><span> </span>eine Polin, die nach Frankreich ging, um ihre Ausbildung an der Sorbonne fortzusetzen, wo sie mit ihrem späteren Ehemann, Pierre Curie, den Nobelpreis für Physik erhielt. Damit nicht genug, schaffte sie nach dem frühen Tod ihres Mannes 1911 einen zweiten Nobelpreis, diesmal in Chemie. Letztlich starb sie an den Auswirkungen ihrer Forschungstätigkeit.</p>
<p><strong>Fixed Mindset vs. Growth Mindset</strong></p>
<p>Mit dem Phänomen, dass (manche, aber eben nicht alle) Menschen auch nach anerkannten Leistungen nicht lockerlassen und unentwegt weitermachen, beschäftigt sich die heute 78jährige Standford-Professorin für Psychologie<span> </span><strong>Carol Dweck</strong>.<span style="color: #ff0000;"></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top">Ihre langjährigen Forschungen zum Thema FIXED MINDSET vs. GROWTH MINDSET hat sie in einem anerkannten, richtungsweisenden Buch niedergelegt.</p>
<p><strong>Sein Kern soll in ein paar Zeilen dargestellt werden. Davor will ich aber betonen, dass es bei dieser Betrachtung keineswegs ausschließlich um großartige Tykoons, Forscher oder Extremsportler geht, sondern um Menschen, wie wir alle es sind.</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a id="cra-46845140312" class="cred-index-anchor" name="cra-46845140312" data-title="" data-visible="true"></a></p>
<table border="0" width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td class="editable" align="center" valign="top" data-name="Container styles">
<table border="0" width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top"><strong><strong>Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Garten, so wie 1 Km entfernt jemand anderer auch. Ihr Garten wird wegen seines gesamten Eindrucks, ebenso wegen seines Detailreichtums allgemein bewundert. Sie widmen sich ihm auch aufwändig zur Genüge. Der andere Gärtner hat es nach vielen Jahren der Mühe ebenfalls zu merklicher Beachtung gebracht.<br />
Der Unterschied ist, dass er mittlerweile inmitten seiner Blütenpracht sitzt und sie genießt.<br />
Sie aber spüren, da ist noch Luft nach oben, da geht noch was. Also werden Sie aufgrund Ihres inneren Antriebs auch weiter nicht nachlassen Verbesserungen anzubringen.</strong></strong><strong>Prof. Carol Dweck hält dazu fest: </strong><br />
<strong>Fixierte Denkweise (Fixed Mindset)</strong>: Personen mit einer fixierten Denkweise (Haltung, Einstellung) glauben, dass ihre grundlegenden Fähigkeiten, ihre Intelligenz und ihre Talente festgelegte Eigenschaften sind. Sie denken, dass man „hat, was man hat, und das ist genug“ und dass diese Eigenschaften nicht wesentlich verändert werden können.<strong>Wachsende Denkweise (Growth Mindset</strong>): Personen mit einer wachsenden Denkweise (Haltung, Einstellung) glauben, dass ihre Fähigkeiten durch Anstrengung, gute Lehrmethoden und Ausdauer entwickelt werden können. Sie sehen Fehler und Herausforderungen als Chancen zum Lernen und Wachsen, nicht als Beweis für Unfähigkeit oder Dummheit.</p>
<p><strong>Damit wir uns richtig verstehen. Hier geht es nicht um eine Bewertung.<br />
Wir sind, wie wir sind. Wir haben unsere individuellen Gene, unsere Erziehung und unsere persönlichen Erfahrungen. </strong></p>
<p><strong>Prof. Dwecks Forschung zeigt jedoch, dass die Art und Weise wie Menschen ihre eigenen Fähigkeiten einschätzen einen nennenswerten Einfluss auf ihre  M o t i v a t i o n  hat. Damit auch darauf, ob und wie sie sich Herausforderungen stellen und wie sie beim Erreichen ihrer Ziele vorankommen.</strong></p>
<p><strong>Daraus ist schnell zu erkennen, dass unsere gesellschaftliche, technische und wirtschaftliche Entwicklung mit ihren schnellen „Szenenfolgen“ von uns allen ein Mehr an Growth Mindset verlangt. Auf jeden Fall haben Dwecks Arbeiten breite Anwendung vor allem in  Bildung, Sport und Management gefunden.</strong></p>
<p>Quellen AI, „2030“ 2bAHEAD</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td class="editable" align="center" valign="top" data-name="Container styles"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Nr. 139 Wirtschaft ist wie Straßenbahnfahren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Krammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2025 16:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Handelsagenten Spotlight]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Vergleich lautet: wo immer ein Sitzplatz frei wird, nützt der  Schnellste die Gelegenheit sich hinzusetzen. Erinnert Sie das nicht an das Marktgeschehen in Ihrer Branche? Wenn allerdings ein ganzer Waggon abgehängt wird, müssen alle aussteigen und alle Plätze sind ersatzlos gestrichen. Auch das ist der Markt. Die europäische Industrie und das Großgewerbe sind über...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Vergleich lautet: wo immer ein Sitzplatz frei wird, nützt der  Schnellste die Gelegenheit sich hinzusetzen. Erinnert Sie das nicht an das Marktgeschehen in Ihrer Branche? Wenn allerdings ein ganzer Waggon abgehängt wird, müssen alle aussteigen und alle Plätze sind ersatzlos gestrichen. Auch das ist der Markt.</strong></p>
<p><strong>Die europäische Industrie und das Großgewerbe sind über den Status des Grübelns hinaus. Die Wellen gehen hoch.</strong></p>
<p>Die zum Sparen gezwungenen europäischen Staaten werden sich für einige Zeit nur mehr das Dringendste leisten können. Der Konjunkturmotor Öffentliche Hand gerät überall ins Stottern. Nicht zuletzt, weil für den Staat das Schuldenmachen kostspielig geworden ist und  sowohl Sparpakete wie auch Steuererhöhungen auf wenig Verständnis bei der Bevölkerung stoßen, auch wenn sie lange Zeit von der Freigiebigkeit ihrer Regierung profitierte.</p>
<p><strong>In Zeiten des Fachkräftemangels</strong></p>
<p>ist die Wehrbereitschaft der großen Betriebe ambivalent. Die Schließung von ganzen Firmenzweigen läuft parallel mit durchaus ansehnlichen Lohnerhöhungen, um die guten Fachkräfte zu halten. Die aber vergraben Ihr Geld offensichtlich lieber als es auszugeben. Das Winken der Konsumenten mit den Kreditkarten entwickelt sich rückläufig oder zumindest nicht den Erwartungen der verschiedenen Wirtschaftsinstitute entsprechend.</p>
<p><strong>Was hat das mit den Handelsagenten zu tun?</strong></p>
<p>Die produzierenden (Export)Unternehmen haben nicht nur die Rezession am Hals, sondern auch Schmankerln wie die Lieferkettenverordnung, strengere Kreditauflagen, Fachkräftemangel, Bürokratiesperenzchen, geopolitische Verwerfungen, die Zolldrohung aus den USA und eventuell aus China, den Green Deal der EU und allerlei Behinderungen vor Ort. Ebenso ein immer wieder feststellbares zeitraubendes Entscheidungsschlingelschlangel der Politik (man denke an den Lobautunnel oder sich über Jahre hinziehende steirische Spitalsfragen).</p>
<p>Daher trachten Unternehmer gezwungenermaßen mehr denn je das eigene Kostengerüst im Griff zu behalten. Es muss gespart werden &#8211; und zwar überall. Auch im Vertrieb. Die zunehmende Nutzung des Klickangebots „Freie Vertretungen“ im Spotlight (siehe oben) zeigt, dass hinsichtlich der personellen Ausstattung des Verkaufs und Vertriebs einiges in Bewegung ist, wenn nicht sogar im Rutschen.</p>
<p>Ich weiß, die Leser sind unterschiedlich betroffen. Dennoch sei der Hinweis erlaubt, dass diese Bewegungen und der Änderungszwang gleichermaßen ein Problem darstellen, wie auch Tore öffnen.</p>
<p>Das Tauschen eines Handelsagenten gegen einen anderen ist gesamtheitlich ein Nullsummenspiel. Aber die Notwendigkeit des Wechsels von angestellten Vertriebskräften zu den günstigeren Handelsagenten/Handelsagentinnen kann eine Verbesserung für die rund 600.000 europäischen Handelsagentenbetriebe mit sich bringen.</p>
<p><strong>Mit welchen Argumenten sind Hersteller für den Einsatz von selbständigen Handelsagenten zu gewinnen?</strong></p>
<p>Die Kosten des Handelsagenten sind (im Unterschied zum angestellten Außendienst) immer im Einklang mit dem getätigten Umsatz (Umsatzprovision), daher sicherer zu kalkulieren und mit weniger administrativem Aufwand verbunden. Alles, was normalerweise unter Lohnnebenkosten läuft, gibt es bei Kooperation mit Handelsagenten nicht. Autokosten und Reisespesen entfallen für das vetretene Unternehmer (Geschäftsherrn). Der Handelsagent bringt seinen eigenen Kundenstock in das Vertragsverhältnis ein.</p>
<p>Er/sie ist selbst Unternehmer(in) mit einem entsprechenden wirtschaftlichen Wissen und Verständnis.</p>
<p>In der Regel bietet der Handelsagent neben der Kernleistung der Vermittlung von vertretenen Produkten noch eine Reihe von Dienstleistungen.</p>
<p>Kundenwerbung, Kundenbetreuung, Kundenberatung, Verkäuferschulung, Offertmanagement, Marktbeobachtung und diesbezügliche Informationen, Reklamationsbearbeitung. Musterlager, Präsenz auf Messen, Bürobereitschaft, Auftragsverfolgung,Terminobservanz.</p>
<p>Manche Handelsagenten liefern daneben separat zu bezahlende Dienstleistungen</p>
<p>wie z.B. Wartungsarbeiten, Kundendienst, Entwickungs- und Planunsarbeiten, Verkaufsförderung etc.</p>
<p>Sie sind von der jeweiligen Branche und deren Erfordernissen abhängig.</p>
<p>Zu beachten ist, dass viele Unternehmen noch nie mit externen Vertriebsexperten gearbeitet haben und daher eine ausführliche Darstellung der eigenen Leistungen in einem Erstgespräch notwendig ist und der Handelsagent als Geschäftspartner auf Augenhöhe zu präsentieren ist.</p>
<p>Unterstützende Quellen: CDH Centralvereinigung Deutscher Wirtschaftsverbände für Handelsvermittlung und Vertrieb, IUCAB.</p>
<p>© walterkrammer (wordcraft)</p>
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		<title>Nr. 79 &#8211; Schuften bis ins hohe Alter?</title>
		<link>https://www.wordcraft.at/handelsagenten-spotlight/nr-79-schuften-bis-ins-hohe-alter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Krammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2023 14:02:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Handelsagenten Spotlight]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Berufserfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensarbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenarbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Work-Life-Balance]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alles gut, Ziel erreicht Für die meisten Berufstätigen sind der 60. und der 65. Geburtstag jeweils ein Markstein, was die individuellen Lebensumstände betrifft. Es ist der Zeitpunkt zu dem Frauen und Männer das gesetzliche Pensionsantrittsalter erreichen. Zurzeit sind zwei Themen umkämpft, deren Umsetzung das Privat- und Berufsleben wesentlich beeinflussen wird. Darüber hinaus stehen sie auch...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alles gut, Ziel erreicht</strong></p>
<p>Für die meisten Berufstätigen sind der 60. und der 65. Geburtstag jeweils ein Markstein, was die individuellen Lebensumstände betrifft. Es ist der Zeitpunkt zu dem Frauen und Männer das gesetzliche Pensionsantrittsalter erreichen.</p>
<p>Zurzeit sind zwei Themen umkämpft, deren Umsetzung das Privat- und Berufsleben wesentlich beeinflussen wird. Darüber hinaus stehen sie auch in einer wechselseitigen Abhängigkeit voneinander.</p>
<p>Einerseits erwacht das Interesse an einer tiefgreifenden Arbeitszeitreduktion, bezogen auf die wöchentliche Regelarbeitszeit, andererseits geht es um die Frage, bis zu welchem Alter jemand arbeiten kann, muss, soll und ob das alles dem Einzelnen überlassen sein soll.</p>
<p><strong>Work-Life-Balance</strong></p>
<p>Wenn Sie die einschlägigen Zeitungsartikel lesen oder Talkshows verfolgen, wird Ihnen der Umfang der Betroffenenzahlen rasch klar. Gravierender ist allerdings, dass Menschen beiderlei Geschlechts in völlig unterschiedlichen Umständen leben, jung oder alt sein können, mit verschiedensten beruflichen oder privaten Belastungen zu kämpfen haben, über mehr oder minder leistungsfähige Einkommen verfügen, in der Stadt oder auf dem Land leben, ein geringes oder hochspezialisiertes Ausbildungsniveau erreicht haben, in der Privatwirtschaft tätig sind oder im Bereich der öffentlichen Hand. Und das ist nur ein Teil der relevanten Kriterien.</p>
<p>Das Für und Wider bezüglich der Wochenarbeitszeit wird so schnell nicht enden und bringt durchaus pikante Ideen hervor . Z.B. jenen, die ihr ganzes Leben nur 30 Stunden wöchentlich arbeiten, ein weit späteres Pensionsantrittsalter zu verpassen. Vermutlich, weil sie sich im Laufe ihres Lebens weniger abgenützt haben.</p>
<p>Das Leben verschiedener Menschen verläuft vielleicht ähnlich, aber sicher nie absolut gleich. Das versteht jeder und die meisten von uns werden diesen Umstand auch begrüßen, weil damit wenigstens die Chance besteht, unter Umständen eine bessere Version als die anderen zu erwischen. Für den sich mit Kraft verbreitenden Gerechtigkeitsanspruch ist das ein unerwünschtes Szenarium.</p>
<p>Fest steht m.E., dass man (wenn man nicht von schwerwiegenden Hemmnissen betroffen ist) in gewissem Umfang sein Berufsleben erleiden, hinnehmen oder gestalten kann. Dieser unleugbare Umstand beeinflusst auch die Erfolgsaussichten, am Ende auf das eigene Dasein zufrieden zurückblicken zu können.</p>
<p><strong>Nun aber zurück zur Altersarbeit. </strong></p>
<p>Wobei wir immer von bezahlter Arbeit sprechen. Für unbezahlte Arbeit, die meist noch immer von Frauen erbracht wird, gibt es – und das wird niemanden überraschen – ohnedies keine Altersgrenzen.</p>
<p>Die Experten sagen, dass Arbeitsfähigkeit und Arbeitswille älterer Menschen von Vorteil für die Gesellschaft sind, aber auch für sie selbst. „Altersarbeiter“ bezahlen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. Außerdem bringen sie unbestritten ihre berufliche und allgemeine Lebenserfahrung ein. Man wird davon ausgehen können, dass die Mehrheit der angeblich 70.000 Altersarbeiter gern tun, was sie tun.</p>
<p>Erwartungsgemäß lässt sich die Frage, wer in seinem Leben „genug“ gearbeitet hat, nicht generell  beantworten. Natürlich war es zu Zeiten, als die am weitesten verbreitete Art der Arbeit die körperliche war, eines der großen Ziele der Gewerkschaften sowohl die Wochen- wie auch die Lebensarbeitszeit zu reduzieren. Viele konnten ihre „Rente“ nur 1-2 Jahre genießen, bevor sie starben.</p>
<p>Für Selbständige ist das Arbeiten über das Arbeitsantrittsalter hinaus nicht pensionsschädigend, wenn sie die erforderlichen Versicherungsmonate aufweisen. In manchen Handelsagentenverträgen steht allerdings, dass der Vertrag automatisch endet mit Erreichen des gesetzlichen Pensionsantrittsalters.</p>
<p><strong>Der Gesetzgeber wird bei der Behandlung der gesamten Materie der Wochen- und Lebensarbeitszeit mit großer Vor- und Umsicht ans Werk gehen müssen. Nicht zuletzt, weil die unterschiedlichen individuellen Ansprüche und die widersprüchlichen gesellschaftlichen Vorstellungen unter einen Hut zu bringen sein werden. </strong></p>
<p>©walterkrammer(wct)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nr. 78 &#8211; Leistung steht zur Diskussion</title>
		<link>https://www.wordcraft.at/handelsagenten-spotlight/nr-78-leistung-steht-zur-diskussion/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Krammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2023 13:33:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Handelsagenten Spotlight]]></category>
		<category><![CDATA[Anwesenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Work-Life-Balance]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einerseits wird von der Leistungsgesellschaft gesprochen, andererseits die Verteilungsgerechtigkeit gefordert. Sogar das bedingungslose Grundeinkommen sehen manche als mögliche Basis für das wirtschaftliche Überleben der Bevölkerung. Für andere spiegelt die Work-Life-Balance die Sehnsucht nach einem Freizeitleben nach eigener Vorstellung wider, allerdings mit geringerem Engagement im Wirtschafts- und Arbeitsleben. Die Personalbüros berichten über den Wunsch der Jobbewerber...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einerseits wird von der Leistungsgesellschaft gesprochen, andererseits die Verteilungsgerechtigkeit gefordert. Sogar das bedingungslose Grundeinkommen sehen manche als mögliche Basis für das wirtschaftliche Überleben der Bevölkerung. Für andere spiegelt die Work-Life-Balance die Sehnsucht nach einem Freizeitleben nach eigener Vorstellung wider, allerdings mit geringerem Engagement im Wirtschafts- und Arbeitsleben. Die Personalbüros berichten über den Wunsch der Jobbewerber nach 20- und 25-Stundenjobs (pro Woche). Dieser kommt keineswegs nur von kinderbetreuenden Frauen.</p>
<p>In einem KURIER-Interview Anfang Februar ließ Attila Dogudan (DO&amp;CO) hingegen bezüglich Österreich aufhorchen: „Leistung hat bei uns sehr oft den negativen Touch, dass zu viel verlangt wird. Ich mag den Begriff Work-Life-Balance gar nicht. Heißt das Life ist gut und Work ist schlecht?“</p>
<p><strong>Leistungsgesellschaft</strong></p>
<p>hat bei Wikipedia folgenden Eintrag: “ … ist die Modellvorstellung einer Gesellschaft, in welcher die Verteilung angestrebter Güter wie Macht, Einkommen, Prestige und Vermögen entsprechend der (besonderen) Leistung erfolgt, die jedem Gesellschaftsmitglied jeweils zugerechnet wird“. Das angestrebte Leistungsbewusstsein wird natürlich nicht nur von Managern gefordert. Wer nach beruflichem Aufstieg strebt, kann es sich am Arbeitsplatz nicht gemütlich machen.</p>
<p><strong>Es verschwimmt der Maßstab für Leistung.</strong></p>
<p>Ein über Jahrzehnte anhaltender Produktivitätszuwachs wurde den in Beschäftigung Stehenden über einen längeren Zeitraum teils mit Gehaltssteigerungen teils durch Arbeitszeitverkürzungen abgegolten. Das sollte aber nicht zu der Ansicht verleiten, dass Anwesenheitszeit die Maßeinheit für Leistung darstellt. Wenn Sie in Ihrem Arbeitszimmer nicht Ihren Berufsaufgaben nachgehen, sondern den neu erworbenen Roman lesen, in der Küche nicht kochen, sondern fernsehen, draußen statt der Gartenarbeit ein Sonnenbad erledigen, dann sind Sie zwar anwesend, aber Sie erbringen keine Leistung.</p>
<p><strong>Leistung bedeutet eine gestellte Aufgabe zu erledigen,                                                                            </strong>ein gestelltes Ziel teilweise oder vollständig zu erreichen. Und das innerhalb eines festgelegten Zeitraums. (Der Babysitter, der durch bloße Anwesenheit die Sicherheit der schlafenden Kinder gewährleisten soll, ist wohl ein Grenzfall). Mit fortschreitender Homeofficebegeisterung erscheint es daher nur logisch, dass sich die Bezahlung in Zukunft vermutlich (wie z.B. jetzt schon bei Handelsagenten üblich) nach Maßgabe erfolgter Leistung und nicht nach einer schwer kontrollierbaren Anwesenheit richten wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mit dem Thema Bezahlung sind wir auch schon bei der Lebensplanung angelangt,</strong></p>
<p>die häufig übersehen wird. Dass nämlich eine individuell verkürzte Arbeitszeit ihre Auswirkung auf die Bezahlung, die jeweilige spätere Pension und (wie von Min. Kocher ins Spiel gebracht) die Transferzahlungen haben kann und wird. Im Alter von der Mindestpension zu leben kann nicht das Ergebnis einer vorsätzlichen Lebensplanung sein.</p>
<p>Wie wir wissen, gibt es verschiedene ideologisch untermauerte Gesellschaftsmodelle, die einerseits dem Staat, andererseits dem Einzelnen entscheidenden Einfluss zubilligen, sowie kleinere oder größere Rechte und Pflichten zuordnen. Das Urteil darüber, ob man sich auf den Staat oder lieber auf sich selbst verlassen will, hängt häufig von der jeweiligen Wirtschaftslage ab und davon, wie unabhängig man sein will. Der Schutz der Umwelt, der universellen Menschenrechte und einer stets wirksamen Verteilungsgerechtigkeit stehen in Sonntagsreden immer ganz oben, die tatsächliche Umsetzung bringt die westlichen Demokratien regelmäßig in Bedrängnis.</p>
<p><strong>Österreich</strong></p>
<p>In unserer ökosozialen Marktwirtschaft besteht zwangsläufig eine Abhängigkeit zwischen der Leistung des Einzelnen und dem, was man vom Staat und seinen Einrichtungen erwarten kann.  Wobei ein ausgeklügeltes Sozialsystem so weit wie möglich Aspekte der Leistungsfähigkeit berücksichtigen sollte.</p>
<p>Damit kein falscher Eindruck entsteht, sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass eine erfolgreiche Erbringung der geforderten Arbeitsleistung selbstverständlich auch eng mit den Arbeitsbedingungen zusammenhängt.</p>
<p><strong>Was ist nun das Resümee aus dem Ganzen?</strong></p>
<p>Alle angeführten Punkte hängen mehr oder minder eng zusammen. Sie sind zugleich Voraussetzung und Folge. Die liberale Demokratie, wie wir sie in Österreich leben, findet mehrheitlich Zustimmung. Zumindest soweit sie die jeweils eigene Position nicht in Frage stellt. Über 70 Jahre haben wir damit Frieden und wirtschaftlichen Aufstieg erlebt.</p>
<p>Die Machtkämpfe der Großmächte, Kriege, die Sorge um das Klima der Erde, ungezähmte Migration beunruhigen uns. Mit Globalisierung und Digitalisierung kommen wir noch immer nicht gut zurande.</p>
<p>Die unerfreuliche Botschaft ist, dass unsere persönlichen Anstrengungen und die unseres Staatsgebildes, sowie der EU in der Zukunft zwangsläufig werden steigen müssen. Unsere Loyalität, vorausschauendes Planen und das gemeinsame Zupacken sind unerlässlich.</p>
<p>Das Sich-zurücklehnen, die Erwartung andere würden unsere Aufgaben übernehmen, das Pochen auf historisch begründete, angestammte Rechte, geistiges Pausieren etc. sind kein Rezept für die Zukunft.</p>
<p><strong>Die unangenehme Wahrheit lautet nämlich: Wohlstand und Leistung sind Zwillinge</strong></p>
<p>©walterkrammer(wct)</p>
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		<title>Nr. 76 &#8211;  Ein Ritter ohne Schwert war so hilflos wie heute ein Mensch ohne Ausbildung.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Krammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2023 23:38:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Handelsagenten Spotlight]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal ist in den Medien von einem Weisenrat die Rede. Wie stellen wir uns diese Weisen vor? Auf jeden Fall sind es Frauen und Männer, denen wir eine hohe Kompetenz zubilligen. Ihr Wissen dient uns allen. Alt müssen sie heutzutage nicht mehr sein.  Die geheimnisvollen Weisen waren früher  meist im fortgeschrittenen Alter. In den Geschichten über...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td>
<table width="600">
<tbody>
<tr>
<td width="600">
<table style="height: 979px;" width="584">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Manchmal ist in den Medien von einem Weisenrat die Rede. Wie stellen wir uns diese Weisen vor? Auf jeden Fall sind es Frauen und Männer, denen wir eine hohe Kompetenz zubilligen. Ihr Wissen dient uns allen. Alt müssen sie heutzutage nicht mehr sein. </strong></p>
<p><strong>Die geheimnisvollen</strong><br />
Weisen waren früher  meist im fortgeschrittenen Alter. In den Geschichten über vergangene Zeiten kommt immer wieder die „weise Frau“ oder der „Weise“ vor. Menschen, die häufig zurückgezogen lebten und sich ganz ihren Studien widmeten. Zuweilen wurden sie in schwierigen Fragen als Ratgeber herangezogen. Von ihnen erwartete man Hilfe. Die Kunst des Lesens, die Beschäftigung mit damals „geheimen“ Wissensgebieten verschafften soziales Ansehen. Frauen, die auf diese Weise ihrer Umgebung unheimlich wurden oder sonst irgendwie im Wege waren („Hexe“), landeten allerdings nicht selten auf dem Streckbett oder dem Scheiterhaufen. Nicht anders erging es 1600 Giordano Bruno, der sich &#8211; seiner Zeit weit voraus &#8211; mit dem geozentrischen Weltbild der Kirche anlegte.</p>
<p><strong>Unbestritten</strong><br />
ist jedenfalls der Umstand, dass &#8211; allgemein gesagt &#8211;  die Menschen als einziges Wesen bewusst danach streben ihren Wissensstand zu steigern. Da muss es sich nicht immer um Weltbewegendes handeln. Aber es steigert ohne Frage die Konkurrenzfähigkeit. Nach dem Motto <strong>„Wer weiß mehr?“</strong>. Beim Vorstellungsgespräch um eine Arbeitsstelle oder eine Funktion, beim Bewältigen schwieriger beruflicher Situationen, stets wenn es um schnelle und gleichzeitig gute Entscheidungen geht. Immer ist es ratsam, zu denen zu gehören, die in der Sache am besten Bescheid wissen.<br />
Wissen schafft vielleicht nicht immer Macht, aber jedenfalls Vorteile.</p>
<p><strong>Das Gremium hat den gesetzlichen Auftrag zur beruflichen Weiterbildung.</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td data-name="Container styles">
<table width="600">
<tbody>
<tr>
<td width="600">
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Als Mitglied der Fachgruppe kennen Sie die verschiedenen Einladungen der letzten Zeit zu den zahllosen Fortbildungsveranstaltungen, die <strong>das Gremium der Handelsagenten</strong> seinen Mitgliedern zu dem wahrhaft <strong>erschwinglichen Betrag von jeweils 20 EURO</strong> bietet.<br />
Zurzeit halten wir bei <strong>Workshop Nummer 16</strong>, der am 2.2.23 von 14 – 18 Uhr im Wiener Kammergebäude stattfindet. <strong>Thema ist „Storytelling“</strong>. Die Einladung haben Sie schon erhalten.<br />
Details zu den zukünftig geplanten Workshops erfahren Sie <strong><a href="http://265556.264491.eu2.cleverreach.com/c/79412845/ca50bf0e60dc-ropwn6">HIER</a></strong><strong>Es gibt natürlich immer Gründe die Gelegenheit nicht beim Schopf zu packen.</strong><br />
<strong>&#8222;Ich weiß schon alles“</strong> hätte vermutlich nicht einmal Albert Einstein über die Lippen gebracht.<br />
<strong>„Zu teuer“</strong> ist unwahrscheinlich.<br />
<strong>„Ich habe keine Zeit“</strong> kann man vielleicht noch zum eigenen Vorteil regeln.<br />
<strong>„Ich muss es mir noch einmal überlegen“</strong> klingt echt gut. Rasch überlegen und dann anmelden!  <strong>Frau Nicole Hackstock: Tel.: +43 1 51450-3268</strong><br />
Vorsicht: die Anzahl der Plätze ist (wie bei jedem Workshop) begrenzt. Vielleicht sehen wir uns. Ich werde mich freuen.©walterkrammer(wct)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Traumjob Berufspolitiker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Krammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2022 13:12:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Punctum Saliens]]></category>
		<category><![CDATA[Berufspolitiker]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Finnlanf]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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		<category><![CDATA[Marin]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[politisches Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Poöitstil]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Sagt Ihnen Sanna Marin etwas? ……Finnland!“  „&#8230;&#8230;Oh, ist das die mit der Party?“ „Genau!“  Vor der Veröffentlichung eines nicht einmal gewagten Videos, war sie eine attraktive Frau von 36 Jahren, die finnische Wähler in ein öffentliches Spitzenamt gehievt hatten. Die Geschwindigkeit, mit der sie politisch auf die russische Bedrohung reagiert hat, war bestechend. Ein herumgezeigtes...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Sagt Ihnen Sanna Marin etwas? ……Finnland!“  „&#8230;&#8230;Oh, ist das die mit der Party?“ „Genau!“  </strong></p>
<p><strong>Vor der Veröffentlichung eines nicht einmal gewagten Videos, war sie eine attraktive Frau von 36 Jahren, die finnische Wähler in ein öffentliches Spitzenamt gehievt hatten. Die Geschwindigkeit, mit der sie politisch auf die russische Bedrohung reagiert hat, war bestechend. Ein herumgezeigtes privates Video war vielleicht sexy, aber nicht anstößig.</strong></p>
<p>Dürfte eine unbekannte junge Frau sich auf einer privaten Party in dieser Weise zeigen, ohne ihren guten Ruf zu gefährden? Die allgemeine Auffassung wird das wahrscheinlich bejahen oder man zuckt die Achseln. Skandal ist es jedenfalls keiner.</p>
<p>Darf ein Premier sich auf einer privaten Party so zeigen, ohne seine Tauglichkeit für das Amt in Frage zu stellen? Offenbar nicht, zumindest nicht nach der Gerichtsbarkeit sozialer Medien.</p>
<p>Frauenrechtlerinnen werden zur Auffassung gelangen, dass das Geschlecht in diesem Fall die Ursache der Anfeindungen ist. So kann man es sehen, aber es ist zu kurz gegriffen.</p>
<p><strong>Eine(r) von uns?</strong></p>
<p>Die Demokratie, zumindest die, die meine Generation und die Gemeinschaft der nach uns Kommenden gelernt hat (wollen wir sie als westliche Demokratie bezeichnen), beruht auf der Beteiligung der Bevölkerung, was die öffentlichen Entscheidungsprozesse betrifft. Das geht nicht ohne Repräsentanten ab, weil eine funktionierende Basisdemokratie spätestens bei der Größe einer kleinen Stadt ihre Grenzen hätte.</p>
<p>Die Repräsentanten auf den verschiedenen Ebenen (Bund, Land, Gemeinde) werden aus der Masse der Bevölkerung in freien und geheimen Wahlen ermittelt. Grosso modo ist zu vermuten, dass sie so sind wie es dem Durchschnitt des Wahlvolks entspricht. Jene, die die Kandidaten aussuchen, die wir dann wählen dürfen – ja klar, auch die sind so wie wir. Auch sie kommen aus den Reihen des Volks. Wie es die demokratischen Regeln vorsehen.</p>
<p><strong> </strong><strong>Jetzt einmal ganz ehrlich</strong></p>
<p>Sind wir Wahlberechtigten fehlerlos? Geben wir manchmal lieber unseren Gefühlen nach als unserem Verstand? Spielt bei unseren Entscheidungen der Egoismus wirklich keine Rolle? Sind wir empathisch und schauen wir immer auf das große Ganze? Nie neidisch, nie missgünstig? Sind wir in jeder Situation ausnahmslos anständig? Sind wir nie auf das Verzeihen anderer angewiesen. Dauert es lang bis bei uns nach dem ICH auch einmal das DU kommt? Haben wir Verständnis für die Schwächen, die in unterschiedlicher Verteilung in unserer Gesellschaft existieren?</p>
<p>Wir wissen es ja: unsere Ansprüche an Politiker sind tendenziell hoch, aber wir wählen keine Übermenschen (weil es die nicht gibt). Wenn wir über einen Politiker sagen, er sei ein Mensch, wie Du und ich. Ist das eine Entschuldigung oder eine Mindestforderung?</p>
<p><strong>Welche geheimnisvolle Wandlung geht vermutlich in dem zukünftigen Amtsträger am Tage seiner Angelobung vor?</strong></p>
<p>Verändert sich Mann oder Frau vom „Menschen, wie Du und ich“ automatisch zur Inkarnation des Unfehlbaren, wie es nach der Amtsübernahme wie selbstverständlich von uns gefordert wird?</p>
<p>Geschätzte Leserin, lieber Leser, ich fürchte ich muss sie enttäuschen.</p>
<p>Er/sie bleibt in Wesen und Charakter unverändert. Es fliegen ihm auch keine zusätzlichen kognitiven Fähigkeiten zu. Muss auch nicht sein. Wir haben ja den gewählt, den wir zu kennen glaubten. Oder wir haben es möglicherweise schon bei der Wahl für belanglos gehalten.</p>
<p>Die allermeisten Gewählten werden nicht zum weißen Ritter, der uns alle ins Happyend führt, aber auch nicht zum gewissenlosen Schurken. Ihr Vorsatz ist es die Sache gut zu machen. Wenn manche besonders erfolgreich sind, dann haben wir Glück und eben einen positiven Ausreißer in der Statistik erwischt.</p>
<p><strong>Was uns aber dennoch niemand abnehmen kann, ist die culpa in eligendo. Unsere Verantwortung dafür, wen wir gewählt haben. Unsere Wahl bestimmt mit Mehrheit die politischen Akteure.</strong></p>
<p><strong>Berufspolitiker ist kein Alltagsjob</strong></p>
<p>Die Spitzenleute der Politik klagen über Morddrohungen, Terror gegen die Familie, schrankenloses Schnüffeln im Privatleben, öffentliche Vorverurteilungen, Hauen und Stechen unter der Gürtellinie. Es herrscht aber die weitverbreitete Ansicht, dies wäre durch den Politikergehalt abgedeckt. Er/sie sei ja nicht in diesen Beruf hineingezwungen worden.</p>
<p>Das ist viel Zynismus gegenüber jemandem, den wir mit einem Amt  b e t r a u t  haben. Darin steckt das Wort „Vertrauen“. Es gab Zeiten, da dieses Wort noch keine Einbahnstraße war. Vielleicht würden wir bei mehr Nachdenklichkeit hinter dem Job den Menschen erkennen.</p>
<p>.<strong>Was sollte mit dem Video aus dem Privatleben der Frau Marin bewiesen werden? Ihre Untauglichkeit für das Amt oder eine unzulässige Verantwortungslosigkeit?</strong></p>
<p><strong>In Wirklichkeit ist es der Beweis für die Schäbigkeit und Gedankenlosigkeit derer, die es in die Öffentlichkeit gebracht haben.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Auf jeden Fall ist es kein Weg zu einer besseren Politik.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>©walterkrammer(wct)</p>
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		<title>Europa und das digitale Analphabetentum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Krammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2022 20:32:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Punctum Saliens]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel basiert auf einer Ausgabe des Handelsagenten Spotlight aus dem Februar 2022 &#160; Mit 8 konnten Sie gut lesen, mit 15 Gelesenes sinnvoll erfassen, mit 20 Ihre Gedanken vernünftig zu Papier bringen. Das ermöglichten Ihnen die Kulturtechniken LESEN und SCHREIBEN. Ein Analphabet kann das nicht. Nicht weil er dumm ist. Er hat es einfach...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wordcraft.at/punctum-saliens/europa-und-das-digitale-analphabetentum/">Europa und das digitale Analphabetentum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wordcraft.at">Wordcraft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Dieser Artikel basiert auf einer Ausgabe des Handelsagenten Spotlight aus dem Februar 2022</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mit 8 konnten Sie gut lesen, mit 15 Gelesenes sinnvoll erfassen, mit 20 Ihre Gedanken vernünftig zu Papier bringen. </strong><strong>Das ermöglichten Ihnen die Kulturtechniken LESEN und SCHREIBEN. </strong><strong>Ein Analphabet kann das nicht.</strong></p>
<p>Nicht weil er dumm ist. Er hat es einfach nicht gelernt. Und jetzt stellen Sie sich alles vor, was Sie nicht hätten bewältigen, nicht hätten erreichen, an dem Sie nicht hätten teilnehmen können, von dem Sie ausgeschlossen worden wären &#8211; wegen Ihrer mehr oder minder großen Mängel in zentralsten Funktionen menschlicher Kommunikation. Die man nicht nur täglich ganz selbstverständlich nützt, sondern z.B. ebenso für den Umgang mit Behörden zwingend braucht.<br />
Zugegeben, man hört nie, dass Menschen, die des Lesens und Schreibens unkundig sind, deswegen ihr Leben nicht führen können. Sie haben einen Job, der sie diesbezüglich möglichst nicht in Schwierigkeiten bringt, manche leiten sogar ihr kleines Unternehmen. Sie bringen sich durch. Zur Zeit Gutenbergs und seiner neuen Druckmaschine gab es viele, die mit diesem Manko lebten. Karrierefördernd war es schon damals nicht.</p>
<p><strong>Mit meinen digitalen Fähigkeiten geht es mir so ähnlich.</strong><br />
Die nebenher gestellte Frage &#8222;Geben Sie mir Ihre Emailadresse?&#8220; ist kein Problem für mich. Klarerweise besitze ich einen Laptop und bin im Internet. Den Digi-Rest erledigt mein Handy. Der Rechner hat sich bisher als Schreibmaschine bewährt und Excel stellt meine Tabellen zusammen. Ich weiß in Wirklichkeit nicht, wie das alles funktioniert.<br />
Dass mich Banken, Versicherungen, Stromlieferanten etc., aber auch Behörden in ein unpersönliches Digitalsystem zwingen, nervt mich. Ich will Kontakt zu Menschen haben, nicht zu einer übermächtigen Maschinerie.</p>
<p><strong>So tümple ich also dahin am Rande des digitalen Analphabetentums. </strong><strong>Für die Bewältigung einer totalen digitalen Herausforderung reicht das nicht.</strong></p>
<p>Am 19.2.22  schrieb <strong>Stefan Thurner, Prof. für die Wissenschaft komplexer Systeme</strong> an der MedUni Wien, in einem bemerkenswerten Artikel in der Tageszeitung DIEPRESSE: <strong>&#8222;Digitaler Analphabetismus grenzt aus, genauso wie analoger. </strong><strong>Schon jetzt fühlen sich viele nicht mehr &#8222;abgeholt&#8220;. </strong>Und weiter, dass <strong>in Bälde die digitale Welt die reale Welt sein wird.</strong></p>
<p>Die herrschenden Gesetzmäßigkeiten werden im globalen Umfang nur mehr diesem Prinzip folgen, weil es niemandem, keiner Wirtschaft, keiner Gesellschaft, keinem Staat und keinem Individuum gelingen wird, sich der Entwicklung zu entziehen. Was sind die Konsequenzen? Schon der Kampf gegen den Klimawandel ist ein globaler und digitaler.<br />
Wissenschaft und Forschung, Technik, Künstliche Intelligenz, Medizin, Kommunikation, Militär, Weltwirtschaft, Nahrungsmittelerzeugung ……..?</p>
<p><strong>Die Digitalisierung wird sich von einer Technik mit Selbstverständlichkeit zur Grundlage eines Lebensstils entwickeln. </strong><strong>Wie gut wird Europa Schritt halten können? Wie sehr wird die heute 3. und 4. Welt zurückgeworfen werden?</strong></p>
<p>Wenn man den Gedanken zu Ende führt, erkennt man, was diese Revolution brauchen wird: wissende Menschen, Anstrengungen mit an der Spitze zu bleiben, ein neues gesellschaftliches Bewusstsein und ein völlig reformiertes Bildungssystem, sowie gewaltige Investitionen nicht nur des Staates, sondern auch aus dem privaten Sektor. Kleine Länder, kleine Unternehmen stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Wer sich nicht aktiv anpasst, wird abgeworfen werden. Ein Experte hat meine Vermutung verneint, dass im Gegensatz zu den Alten die heute 15 &#8211; 25jährigen als sogenannte <strong>digital natives</strong> die Digitalisierung gleichsam in ihrer DNA hätten. Ihnen drohe mehr Gefahr, weil die bevorstehende Berufstätigkeit den perfekten Umgang mit dieser Technik mit Unerbittlichkeit fordern werde. Die Bildungs- und Ausbildungsschere werde sich deutlich öffnen. Neue Eliten werden sich bilden und an die Führungspositionen drängen.<br />
Die Schwerpunkte und Früchte der industriellen Revolution, die Europa 200 Jahre lang an der Spitze hielten, drohen ihre Bedeutung zu verlieren. Der Fokus der Big Player liegt auf Amerika und Asien, während die Kommissionspräsidentin von einem autarken Europa träumt. Im Moment sieht es nicht so aus, als könnte bzw. wollte jemand diese Strömung stoppen.</p>
<p><strong>Corona deckte bei home learning  und home office bestehende Defizite auf.</strong></p>
<p>Nach meiner Überzeugung wird jeder, ausgenommen jene, die schon tief im Seniorat stecken, die Digitalisierung total verinnerlichen müssen, weil es keinen Winkel ihres Lebens geben wird, in dem man ohne digitale Fähigkeiten und das dazu gehörenden Bewusstsein zurecht kommen kann. Aber nicht als passiver Konsument einer Lebensumgebung, die ohne eigenes  Zutun zurechtgezimmert wurde. Sondern als ständig aufmerksam Lernender, der seinen Platz in dieser neuen Welt, (ob einer schönen, weiß man nicht) suchen und finden muss. Wie viele werden das können?</p>
<p>© walter krammer (wct)</p>
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td>
<table width="600">
<tbody>
<tr>
<td width="600"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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			</item>
		<item>
		<title>Nr. 49 &#8211; HAK Floridsdorf. So geht Schule!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Krammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2022 12:51:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Handelsagenten Spotlight]]></category>
		<category><![CDATA[HAK]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Schulklima]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Sind Sie gern in die Schule gegangen? Bei dieser oder ähnlichen wäre es unter Garantie der Fall gewesen. Vom Fonds der Kaufmannschaft in den 60er-Jahren errichtet, sind die Räumlichkeiten der HAK Floridsdorf großzügig, hell und den modernen Anforderungen entsprechend. Viel Freiraum für die rund 700 Schülerinnen und Schüler, bis hin zu einem Sportstättenangebot, das...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wordcraft.at/handelsagenten-spotlight/hak-floridsdorf-so-geht-schule/">Nr. 49 &#8211; HAK Floridsdorf. So geht Schule!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wordcraft.at">Wordcraft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="aligncenter" src="https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Handelsagenten-Spotlight.jpg" alt="Handelsagenten Spotlight" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sind Sie gern in die Schule gegangen?</strong><br />
Bei dieser oder ähnlichen wäre es unter Garantie der Fall gewesen.<br />
Vom <strong>Fonds der Kaufmannschaft</strong> in den 60er-Jahren errichtet, sind die Räumlichkeiten der HAK Floridsdorf großzügig, hell und den modernen Anforderungen entsprechend. Viel Freiraum für die rund 700 Schülerinnen und Schüler, bis hin zu einem Sportstättenangebot, das sich nicht nur sehen lassen kann, sondern den Studierenden auch in ihrer Freizeit zur Verfügung steht. Und zwar unkompliziert, wie meine jungen Gesprächspartner versichern.<br />
Von der Fußgängerallee Franklinstraße kommend, platze ich in die erste Pause. Die große Aula ist gut gefüllt. Fast alle Sitzinseln, die zu Gesprächen einladen, sind besetzt.</p>
<p>Frau Hofrat Mag. Neuner, seit 13 Jahren Direktorin der Schule, betont in diesem Zusammenhang die multikulturelle Vielfalt der Schülerinnen und Schüler, die zu einem bunten und kreativen Schulleben beiträgt. Dazu kommt die dominierende Rolle des Fremdsprachenunterrichts (Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Latein und seit 3 Jahren Chinesisch).</p>
<figure id="attachment_2065" aria-describedby="caption-attachment-2065" style="width: 242px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-2065 size-us_250_250" src="https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Bild1-242x250.jpg" alt="Bild1" width="242" height="250" srcset="https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Bild1-242x250.jpg 242w, https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Bild1-291x300.jpg 291w, https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Bild1-194x200.jpg 194w, https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Bild1-388x400.jpg 388w, https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Bild1.jpg 469w" sizes="(max-width: 242px) 100vw, 242px" /><figcaption id="caption-attachment-2065" class="wp-caption-text">Frau Hofrat Mag. Neuner</figcaption></figure>
<p>&#8222;Wir begleiten unsere Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Es gilt Ihnen das Werkzeug mitzugeben, mit dem sie im beruflichen, aber auch privaten Umfeld gut bestehen und erfolgreich sein können.“</p>
<p><strong>Im Mittelpunkt stehen unsere 3 Leitsätze.</strong><br />
Die Erreichung wirtschaftlicher Kompetenz zur Existenzsicherung und Aufbau eines erfolgreichen, erfüllten Berufslebens. (Schule der Wirtschaft)<br />
Die Hinführung zu einem gesunden, körperbejahenden und nachhaltigen Lebensstil (Schule in Bewegung)<br />
Die Förderung und Übung eines selbstbewussten, positiven, möglichst konfliktfeien Zugangs zu anderen Menschen (Schule der Begegnung).&#8220;</p>
<p><strong>Die Meinung der Betroffenen</strong><br />
Eine lange Unterhaltung mit Schülervertretern der Handelsschule (HAS), wie der Handelsakademie (HAK) zeigt, dass es der Schulleitung, den Lehrern und den Studierenden über Jahre gelungen ist ein Schulklima zu schaffen, das diesen Prinzipien gerecht wird.</p>
<figure id="attachment_2067" aria-describedby="caption-attachment-2067" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2067" src="https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Fotostudio-picturesborn-300x168.jpg" alt="Fotostudio Picturesborn" width="300" height="168" srcset="https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Fotostudio-picturesborn-300x168.jpg 300w, https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Fotostudio-picturesborn-200x112.jpg 200w, https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Fotostudio-picturesborn-400x224.jpg 400w, https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Fotostudio-picturesborn-500x280.jpg 500w, https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Fotostudio-picturesborn-600x336.jpg 600w, https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Fotostudio-picturesborn-250x140.jpg 250w, https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Fotostudio-picturesborn.jpg 782w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-2067" class="wp-caption-text">Fotostudio picturesborn</figcaption></figure>
<p>Als wesentlichen Beitrag zum guten &#8222;Betriebsklima&#8220; sehen meine Gesprächspartner die 20 klassenübergreifenden Freigegenstände und unverbindlichen Übungen an (wie z.B. den Debattierklub, der bereits 2 x den österreichischen Staatsmeistertitel davontrug), das Peer- System, in dem ausgebildete Schülerinnen und Schüler als Mediatoren bei Konflikten vermitteln oder nationale bzw. internationale Wettbewerbe, die seitens der HAK Floridsdorf häufig in den vordersten Rängen beendet werden.</p>
<p><strong>Schule als Erlebnis und Persönlichkeitsbildner </strong><br />
Die in der Schule bestehenden Übungsfirmen, die virtuelle Geschäfte machen mit anderen Übungsfirmen (in Österreich gibt es an diversen Schulen über 600) und tatsächlichen Unternehmen, sind nicht spannender Zeitvertreib, sondern quasi &#8222;das Ausprobieren der Wirklichkeit.&#8220;Schulpartnerschaften, Sprachwochen, Schüleraustausch, internationale Wettbewerbe machen Schule zum Erlebnis.</p>
<figure id="attachment_2066" aria-describedby="caption-attachment-2066" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-2066 size-medium" src="https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Fotostudio-picturesborn-2-300x199.jpg" alt="Fotostudio Picturesborn 2" width="300" height="199" srcset="https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Fotostudio-picturesborn-2-300x199.jpg 300w, https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Fotostudio-picturesborn-2-200x133.jpg 200w, https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Fotostudio-picturesborn-2-400x265.jpg 400w, https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Fotostudio-picturesborn-2-500x332.jpg 500w, https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Fotostudio-picturesborn-2-600x398.jpg 600w, https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Fotostudio-picturesborn-2-250x166.jpg 250w, https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Fotostudio-picturesborn-2.jpg 782w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-2066" class="wp-caption-text">Fotostudio picturesborn</figcaption></figure>
<p><strong>Wie funktioniert dieser vielfältige Schulkörper?</strong><br />
Zur Zeit existieren 29 Klassen, die von über 70 Lehrern unterrichtet werden. Pro Jahr  verlassen rd. 90 HAK- Absolventen und  etwa 70 HAS- Absolventen die Schule.</p>
<p><strong>Abschluss</strong><br />
Abgeschlossen wird die 5 Jahre dauernde Handelsakademie mit einer Reife- und Diplomprüfung. Die Handelsschule ,3 Jahre, beendet man mit einer schriftlichen + mündlichen Abschlussprüfung. All jene, die sich zu diesem Zeitpunkt dazu entschließen doch den HAK-Abschluss zu machen, können sich diesen Wunsch mit einem zusätzlichen 3-jährigen Aufbaulehrgang erfüllen.</p>
<p>Stundenzahl und Wahl des Ausbildungsschwerpunkts. Die Wochenstundenanzahl der Pflichtgegenstände beträgt in der HAK 30 bis 34 Stunden, in der HAS 30 bis 33 Stunden.In der HAK werden diese ab der 3. Schulstufe durch 2 Stunden in der Woche ergänzt für den jeweils gewählten Ausbildungsschwerpunkt.</p>
<p><strong>Zur Wahl stehen 6 Möglichkeiten. </strong><br />
Entrepreneurship und Management<br />
Finanz- und Risikomanagement<br />
Kommunikations- und Informationstechnologie<br />
E-Business<br />
Kommunikationsmanagement u. Marketing<br />
Management, Controlling &amp; Accounting</p>
<p><strong>Praktikum</strong><br />
Erste Berufserfahrungen in Betrieben machen die Schülerinnen und Schüler beim Pflichtpraktikum.In der HAK sind dies 300 Stunden – in der HAS 150 Stunden</p>
<p><strong>DAS SOLLTEN SIE SEHEN &gt;&gt;&gt;</strong></p>
<ul>
<li>Schulführung: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=caMSo-MF9yA" target="_blank" rel="noopener">https://www.youtube.com/watch?v=caMSo-MF9yA</a></li>
<li>Website HAK Floridsdorf: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=bgcj02L89f0" target="_blank" rel="noopener">https://www.youtube.com/watch?v=bgcj02L89f0</a></li>
<li><a href="https://floridsdorf.vbs.ac.at/" target="_blank" rel="noopener">https://floridsdorf.vbs.ac.at/</a></li>
</ul>
<p>©walter krammer (wct)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wordcraft.at/handelsagenten-spotlight/hak-floridsdorf-so-geht-schule/">Nr. 49 &#8211; HAK Floridsdorf. So geht Schule!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wordcraft.at">Wordcraft</a>.</p>
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		<item>
		<title>Nr. 45 &#8211;  Analphabet in einer digitalen Welt</title>
		<link>https://www.wordcraft.at/handelsagenten-spotlight/nr-45-analphabet-in-einer-digitalen-welt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Krammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2022 22:01:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Handelsagenten Spotlight]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Chancen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Mit 8 konnten Sie gut lesen, mit 15 Gelesenes sinnvoll erfassen, mit 20 Ihre Gedanken vernünftig zu Papier bringen. Das ermöglichten Ihnen die Kulturtechniken LESEN und SCHREIBEN. Ein Analphabet kann das nicht. Nicht weil er dumm ist. Er hat es einfach nicht gelernt. Und jetzt stellen Sie sich alles vor, was Sie nicht hätten...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wordcraft.at/handelsagenten-spotlight/nr-45-analphabet-in-einer-digitalen-welt/">Nr. 45 &#8211;  Analphabet in einer digitalen Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wordcraft.at">Wordcraft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="aligncenter" src="https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Handelsagenten-Spotlight.jpg" alt="Handelsagenten Spotlight" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mit 8 konnten Sie gut lesen, mit 15 Gelesenes sinnvoll erfassen, mit 20 Ihre Gedanken vernünftig zu Papier bringen. </strong><strong>Das ermöglichten Ihnen die Kulturtechniken LESEN und SCHREIBEN.</strong></p>
<p>Ein Analphabet kann das nicht. Nicht weil er dumm ist. Er hat es einfach nicht gelernt. Und jetzt stellen Sie sich alles vor, was Sie nicht hätten bewältigen, nicht hätten erreichen, an dem Sie nicht hätten teilnehmen können, von dem Sie ausgeschlossen worden wären &#8211; wegen Ihrer mehr oder minder großen Mängel in zentralsten Funktionen menschlicher Kommunikation, die man nicht nur täglich ganz selbstverständlich nützt, sondern z.B. ebenso für den Umgang mit Behörden zwingend braucht.<br />
Zugegeben, man hört nie, dass Menschen, die des Lesens und Schreibens unkundig sind, deswegen ihr Leben nicht führen können. Sie haben einen Job, der sie diesbezüglich möglichst nicht in Schwierigkeiten bringt, manche leiten sogar ihr kleines Unternehmen. Sie bringen sich durch. Zur Zeit Gutenbergs und seiner neuen Druckmaschine gab es viele, die mit diesem Manko lebten. Karrierefördernd war es schon damals nicht.</p>
<p><strong>Mit meinen digitalen Fähigkeiten geht es mir so ähnlich.</strong></p>
<p>Die nebenher gestellte Frage &#8222;Geben Sie mir Ihre Mailadresse?&#8220; ist kein Problem für mich. Klarerweise besitze ich einen Laptop und bin im Internet. Den Digi-Rest erledigt mein Handy. Der Rechner hat sich bisher als Schreibmaschine bewährt und Excel stellt meine Tabellen zusammen. Ich weiß in Wirklichkeit nicht, wie das Ding funktioniert.<br />
Dass mich Banken, Versicherungen, Stromlieferanten etc., aber auch Behörden in ein unpersönliches Digitalsystem zwingen, nervt mich. Ich will Kontakt zu Menschen haben, nicht zu einer übermächtigen Maschinerie.</p>
<p><strong>So tümple ich also dahin am Rande des digitalen Analphabetentums. </strong><strong>Für die totale digitale Herausforderung reicht das nicht.</strong></p>
<p>Am 19.2. schrieb Stefan Thurner, Prof. für die Wissenschaft komplexer Systeme an der MedUni Wien, in einem bemerkenswerten Artikel in der Tageszeitung DIEPRESSE:</p>
<p><strong>&#8222;Digitaler Analphabetismus grenzt aus, genauso wie analoger. </strong><strong>Schon jetzt fühlen sich viele nicht mehr &#8222;abgeholt&#8220;.</strong></p>
<p>Und weiter, dass <strong>in Bälde die digitale Welt die reale Welt sein wird.</strong> Die herrschenden Gesetzmäßigkeiten werden im globalen Umfang nur mehr diesem Prinzip folgen, weil es niemandem, keiner Wirtschaft, keiner Gesellschaft, keinem Staat und keinem Individuum gelingen wird, sich dieser Entwicklung zu entziehen.</p>
<p>Was sind die Konsequenzen? Schon der Kampf gegen den Klimawandel ist ein globaler und digitaler.<br />
Wissenschaft und Forschung, Technik, Künstliche Intelligenz, Medizin, Kommunikation, Militär, Weltwirtschaft, Nahrungsmittelerzeugung ……..?<br />
<strong>Die Digitalisierung wird sich von einer Technik zu einer Haltung, zu einem Lebensstil entwickeln.</strong> Das mag einem gefallen oder nicht.</p>
<p><strong>Wie gut wird Europa Schritt halten können?</strong></p>
<p>Wenn man den Gedanken zu Ende führt, erkennt man, was diese Revolution brauchen wird: wissende Menschen, Anstrengungen mit an der Spitze zu bleiben, ein neues gesellschaftliches Bewusstsein und ein völlig reformiertes Bildungssystem, sowie gewaltige Investitionen nicht nur des Staates, sondern auch aus dem privaten Sektor. Kleine Länder, kleine Unternehmen stehen vor gewaltigen Herausforderungen.<br />
Die Schwerpunkte und Früchte der industriellen Revolution, die Europa 200 Jahre lang an der Spitze hielten, drohen ihre Bedeutung zu verlieren. Der Fokus der Big Player liegt auf Amerika und Asien, während die Kommissionspräsidentin von einem autarken Europa träumt. Im Moment sieht es nicht so aus, als könnte jemand diese Strömung stoppen.</p>
<p>Nach meiner Überzeugung wird jeder (ausgenommen jene, die schon tief im Seniorat stecken), die Digitalisierung verinnerlichen müssen. Aber nicht als passiver Konsument einer Lebensumgebung, die ohne sein Zutun zurechtgezimmert wurde. <strong>Sondern als ständig aufmerksam Lernender, der seinen Platz in dieser neuen Welt, (ob einer schönen, weiß man nicht) suchen und finden muss.</strong></p>
<p>© walter krammer (wct)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wordcraft.at/handelsagenten-spotlight/nr-45-analphabet-in-einer-digitalen-welt/">Nr. 45 &#8211;  Analphabet in einer digitalen Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wordcraft.at">Wordcraft</a>.</p>
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		<title>Nr. 5 &#8211; Was heißt bleib&#8216; bei deinen Leisten?</title>
		<link>https://www.wordcraft.at/handelsagenten-spotlight/nr-5-was-heisst-bleib-bei-deinen-leisten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Krammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2020 19:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Handelsagenten Spotlight]]></category>
		<category><![CDATA[Branchentreue]]></category>
		<category><![CDATA[Handelsagent]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Wie wichtig ist Branchentreue für den Handelsagenten?  Wann gilt &#8222;Neue Branche &#8211; neues Glück&#8220;? Aber der Reihe nach. Lieben Sie Anekdoten? Als Hofmaler des mazedonischen Königs Alexander d. Großen hätte Apelles auf die öffentliche Ausstellung seiner Bilder verzichten können. Aber er war an der Meinung des Volks interessiert. Ein Schuster z. B. stieß sich...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wordcraft.at/handelsagenten-spotlight/nr-5-was-heisst-bleib-bei-deinen-leisten/">Nr. 5 &#8211; Was heißt bleib&#8216; bei deinen Leisten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wordcraft.at">Wordcraft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="aligncenter" src="https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Handelsagenten-Spotlight.jpg" alt="Handelsagenten Spotlight" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie wichtig ist Branchentreue für den Handelsagenten?  Wann gilt &#8222;Neue Branche &#8211; neues Glück&#8220;? Aber der Reihe nach. Lieben Sie Anekdoten?</strong></p>
<p>Als Hofmaler des mazedonischen Königs Alexander d. Großen hätte Apelles auf die öffentliche Ausstellung seiner Bilder verzichten können. Aber er war an der Meinung des Volks interessiert. Ein Schuster z. B. stieß sich an einer falsch gemalten Öse. Kein Problem, der Pinsel repariert alles.</p>
<p>Als der Schuhmacher am nächsten Tag an dem ganzen Bild herummäkelte, wurde es Apelles allerdings zu bunt. Der gute Mann solle doch &#8222;bei seinen Leisten bleiben&#8220; zitiert ihn der römische Geschichtsschreiber Plinius d. Ä. fast 500 Jahre später. Der Satz wurde zum geflügelten Wort.</p>
<figure style="width: 349px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2022/05/Leisten-4.Ausgabe-Spotlight-e1653587129277-150x150.jpg" alt="" width="349" height="349" /><figcaption class="wp-caption-text">Foto Shutterstock Holzleisten</figcaption></figure>
<p><strong>Was hat das mit den Handelsagenten zu tun?</strong></p>
<p>Branchentreu sein oder flinker Hirsch? Das ist die strategische Frage für Handelsagenten. Bei &#8222;seinen Leisten bleiben&#8220; oder für alles offen sein?</p>
<p>Branchengebundenheit weist auf Beständigkeit hin und die damit vermutete Fachkompetenz. Die andere Auffassung ist, dass ein gewiefter Kaufmann überall seinen Erfolg sucht, auch um den Preis des (ständigen) Branchenwechsels. Zwischen diesen Polen gibt es eine Vielfalt von Varianten.</p>
<p><strong>Manchmal übernimmt die Not die Führung.</strong></p>
<p>Infolge der Verwerfungen durch COVID, die von der Industrie bis zum Konsumenten alle Ebenen erfasst haben, wurde das Sprichwort von der Not, die erfinderisch macht, fast zu einem neuen Wirtschaftscredo. Beispiele dafür gibt es  genug, denn es wird kurz entschlossen umgesattelt und up-gestartet. Selbst wenn es unlogisch erscheint gerade in Zeiten der Bedrängnis größere Risiken einzugehen.</p>
<p>Zu lange an den Produkten oder Verkaufslinien picken zu bleiben, für die es voraussichtlich (fast) keine Kunden mehr gibt, bringt einzelne Betriebe und ganze Branchen um. Der Zwang zur rettenden Neuausrichtung kommt für viele unverhofft, ist aber häufig unausweichlich.  Ob die betriebliche Umorientierung noch dem traditionellen Auftritt des Unternehmens gerecht wird? Diese Frage wird folgerichtig zur Nebenfront.</p>
<p><strong>Was schon die Indianer wussten.</strong></p>
<figure style="width: 345px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.wordcraft.at/wp-content/uploads/2021/11/Indianer2-4.Ausgabe-Spotlight-150x150.jpg" alt="" width="345" height="345" /><figcaption class="wp-caption-text">Shutterstock Dakotas</figcaption></figure>
<p>Die Weisheit der Dakota-Indianer gilt für jeden Unternehmer: &#8220; Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steige ab.&#8220; (Digitaler Darwinismus, Springerverlag 2016, S 61). Oft ist es halt schwer, sich vom alten Pferd zu trennen. Zuerst bieten sich Ausflüchte an, wie man den Gaul doch noch zum Rennen bringen könnte: mehr Futter (Geld) geben, besser reiten lernen (Managementkurse), eine stärkere Peitsche kaufen (Mitarbeiterfluktuation), kürzere Tagesstrecken planen (schnelle Erfolge um jeden Preis)  &#8211; und was einem sonst noch einfallen mag, nur damit man der Wirklichkeit nicht ins Auge schauen muss.</p>
<p><strong>Die gesicherte Expertenposition in einer florierenden Branche wird niemand aufgeben.</strong></p>
<p>Wenn es aber mit Ihrer Anbotspalette immer mühsamer wird, klären Sie für sich, wie es mit Ihrer Bereitschaft steht &#8222;die Leisten zu wechseln&#8220;. Sei es durch andere Vertretungen oder den Wechsel der Branche. Ehrlich gesagt, ist die diesbezügliche Flexibilität unter den österreichischen Handelsagenten nicht gerade überbordend. Damit wir uns nicht missverstehen: das ist nicht der Rat sich mit Hurra ins nächste Unglück zu stürzen. Branchenerfahrung ist für Handelsagenten ein Schatz, der über lange Zeit angesammelt wurde. Aber das soll Sie nicht daran hindern mit kühler Überlegung die Augen für profitable Veränderungen offen zu halten und &#8211; wenn sich Chancen bieten &#8211;  diese auch zu ergreifen.</p>
<p>©walterkrammer(wct)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wordcraft.at/handelsagenten-spotlight/nr-5-was-heisst-bleib-bei-deinen-leisten/">Nr. 5 &#8211; Was heißt bleib&#8216; bei deinen Leisten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wordcraft.at">Wordcraft</a>.</p>
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